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Kräftig zugepackt haben rund 150 ehrenamtliche Helfer beim Abbau des Ostergartens. Hier hilft Alexander Amann beim Abtransport der Bäume in die Gärtnerei. Projektleiter Dirk Günkel nimmt alles in Augenschein. Foto: Ketterl

Schön war’s, Ostergarten: Tolle Zahlen – doch für die Macher zählt die Botschaft

Als großes Gemeinschaftserlebnis für die Besucher, aber auch für die Macher hat sich der diesjährige Ostergarten der Pforzheimer Stadtmission erwiesen – das bis zum letzten Moment. Sogar darüber hinaus.

150 ehrenamtliche Helfer waren es, die am Ostermontag beim Abbau der Kulissen der biblischen Ostergeschichte mitarbeiteten, Olivenbäume und Palmen zum Abtransport auf Schiebewagen wuchteten, damit die Pflanzen wieder zurückgebracht werden konnten in die Gärtnerei nach Kornwestheim, die sie zur Verfügung gestellt hatte. Daneben galt es etwa, Holzschnitzel zum Kindergarten Göbrichen zu bringen. Auch der Kies musste eingelagert werden fürs nächste Mal. Für all das braucht man möglichst viele fleißige Helfer – und das ehrenamtlich. „Die bekomme ich am Ostermontag wegen des Feiertags natürlich eher“, sagt Stadtmissionar und Projektleiter Dirk Günkel. Danach müsse manch einer wieder arbeiten, andere gingen noch ein paar Tage in Urlaub, und sowieso seien die dreieinhalb Wochen seit der Eröffnung des Ostergartens am 28. März lange genug gewesen, was den Arbeitseinsatz anbelange – alles in allem reichlich Gründe für den Abbau am Ostermontag, obwohl auch nach Günkels Einschätzung ganz sicher gerade an diesem letzten Osterfeiertag noch etliche Besucher gekommen wären.

Den Besucherrekord hat die Stadtmission indes auch so aufgestellt, Gruppe um Gruppe, Einzelbesucher um Einzelbesucher, schloss sich den Führungen an, alle 20 Minuten, denn nur geführt war der Besuch des Ostergartens möglich. Deshalb kennt Günkel auch die exakte Besucherzahl, nicht aber die genaue Zahl der geführten Gruppen, um die 500 müssen es bei maximal 25 Besuchern je Gruppe gewesen sein, rechnet er vor. In den ersten zwei Wochen vormittags viele Schulklassen, nachmittags Senioren, auch viele Hortgruppen. „Sehr zufrieden“ ist Günkel nach eigenem Bekunden. „Aber es kommt ja nicht nur auf die Zahlen an“, sagt er, sondern auch auf den Inhalt: dass nämlich Ostern mehr sei als nur eine alte Geschichte.