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Informierten die Besucher: Obermeister Thomas Hagenlocher, Produktingenieur Enrico Broszio und Oberstudienrat Jens Leubner (von links).  Privat
Informierten die Besucher: Obermeister Thomas Hagenlocher, Produktingenieur Enrico Broszio und Oberstudienrat Jens Leubner (von links). Privat
30.11.2015

Schraube ist nicht gleich Schraube: Produktingenieur informiert Metaller

Pforzheim. Gut besucht war die Hauptversammlung der Metall-Innung Pforzheim-Enzkreis, die im Gasthaus „Hoheneck“ stattfand. Obermeister Thomas Hagenlocher begrüßte neben den Mitgliedern auch eine Reihe von Ehrengästen, darunter Kreishandwerksmeister Rolf Nagel und IKK-Geschäftsführerin Maritta Goll.

In seiner Begrüßungsansprache ging der Obermeister vor allem auf den derzeitigen Zustrom von Flüchtlingen ein und die damit verbundenen Chancen und Risiken. Danach blickte er zurück auf das Innungsjahr, bevor er das Wort an Oberstudienrat Jens Leubner von der Alfons-Kern-Schule übergab. Dieser berichtete von den Gesellenprüfungen im Bereich Metallbauer und ging auf die Ausstellung der Gesellenstücke ein, die in diesem Jahr erstmals über einen Zeitraum von 14 Tagen hinweg im Haus des Handwerks stattfand.

Innungsgeschäftsführer Mathias Morlock legte das Jahresrechnungsergebnis für 2014 sowie den Haushaltsplan für 2016 vor. Beides wurde nach dem Bericht der Kassenprüfer von der Versammlung einstimmig verabschiedet.

Der Rest des Abends gehörte dem Thema „Schraubenverbindungen im Stahlbau nach EN 1993-1-8 und EN 1090-2“. Dieses Thema wurde vorgetragen von Enrico Broszio, Produktingenieur der Adolf Würth GmbH+Co.KG. Er zeigte auf, welche Schrauben und Schraubenverbindungen nach Europäischer Norm für welche Bauteile zu verwenden sind und wie man erkennt, ob eine Schraube diese Normen erfüllt. Morlock informierte auch über die Möglichkeiten, welche der virtuelle Marktplatz auf der Internetseite der lokalen Kreishandwerkerschaft, www.kh-pforzheim.de, bietet. pm