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Pforzemer Mess

Hadeer Rasmi, eine Schülerin der Alfons-Kern-Schule, legt unter Beobachtung von Uwe Wynohradnyk, Besitzer der gleichnamigen Mandelbrennerei , selbst Hand an. Foto: Meyer
Adi Groner leitet die spannende Führung und verrät den Schülern das Geheimnis seiner Schokofrüchte. Foto: Meyer
Der Augsburger Schausteller Heiner Wirth moderiert das „Schwaben-Derby“. Foto: Meyer
18.06.2018

Schüler erkunden die geheimen Seiten der Pforzemer Mess

Pforzheim. Jedes Jahr lockt die Pforzemer Mess tausende Besucher an. Doch kaum jemand erhält Einblicke hinter die Kulissen der bunten Welt des Rummels. Dieses exklusive Angebot nahmen am Montagmittag rund 20 Schüler der Carlo-Schmid- und der Alfons-Kern-Schule wahr.

Nervenkitzel und Gemütlichkeit bei der Pforzemer Mess

Bildergalerie: PZ-WM-Talk im Almgarten auf der Pforzemer Mess

Im Rahmen des Projekts „Messeprävention“, das von Schulen, Streetworkern und Jugendsozialarbeitern unterstützt wird, sollen Jugendliche für Folgen des Missbrauchs von Drogen und Alkohol sensibilisiert werden. Der Besuch bei den Schaustellern stellt den Abschluss dieses Präventionsprogramms dar und gelte unter den Schülern als absolutes Glanzlicht, so die Streetworkerin Cornelia Schikora.

Es dauerte nicht lange, und schon konnten sich die Schüler am „Schwaben-Derby“ selbst ausprobieren. Bei dem Wettrennen der Miniaturpferde, die nur durch Geschick auf Trab gehalten werden, lieferten sich die Jugendlichen ein heißes Rennen. Neben Spiel und Spaß erläuterte der Inhaber Heiner Wirth aber auch die organisatorischen Pflichten eines Schaustellers, die weit vor Spielstart geregelt werden müssen.

Bildergalerie: Fassanstich und Co: Pforzemer Mess eröffnet

Bildergalerie: Start der Pforzemer Mess

Nach diesem Nervenkitzel konnten die Reserven durch eine kleine, süße Sünde wieder gefüllt werden. Die Mandelbrennerei von Uwe Wynohradnyk war hierfür die richtige Anlaufstelle. Unter der Assistenz von Hadeer Rasmi, eine Schülerin der Alfons-Kern-Schule, zauberte der Inhaber eine große Portion an gebrannten Mandeln. Die Jugendlichen staunten nicht schlecht, als sie die Zubereitung verfolgten. „Das ist ganz schön viel Zucker“, sagte ein Schüler. Mit einer kleinen Naschportion in der Hand ging es für die Gruppe weiter zu den Spielautomaten, wo fleißig versucht wurde, den Jackpot zu knacken.

Geleitet wurde die Führung quer über den Messplatz von Schokofrüchte-Experte Adi Gronen, der sich ebenfalls um das leibliche Wohl der Schüler sorgte und bunte Früchtebecher als kleine Verkostung servierte.

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