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Blicken erwartungsvoll in die Zukunft: Die Mitglieder des Gesamtschülerrats um den Vorsitzenden Philipp Dörflinger (erste Reihe, Vierter von links).
Blicken erwartungsvoll in die Zukunft: Die Mitglieder des Gesamtschülerrats um den Vorsitzenden Philipp Dörflinger (erste Reihe, Vierter von links).
Ein Beleg für das fruchtbare Miteinander: der gemeinsam geplante und umgesetzte Rosentag.Privat
Ein Beleg für das fruchtbare Miteinander: der gemeinsam geplante und umgesetzte Rosentag.Privat
27.01.2015

Schülersprecher können durchstarten: Gremium vertritt 38 Schulen

Pforzheim. Stolze zwölf Seiten zählt die Geschäftsordnung, die die Pforzheimer Schülersprecher in einer gemeinsamen Sitzung verabschiedet haben. Eine bürokratische Pflichtübung, die aber Signalwirkung hat.

Der neu formierte Gesamtschülerrat meint es ernst, will sich langfristig etablieren und möchte möglichst rasch konkrete Pläne schmieden und umsetzen. „Die Schulen sollen voneinander lernen, miteinander arbeiten und füreinander da sein“, schildert Philipp Dörflinger, der Sprecher des Hilda-Gymnasiums, die Maxime. Dörflinger ist Vorsitzender des Gesamtschülerrats. Ihm stehen Bojan Marin vom Hebel-Gymnasium als Stellvertreter und Mireya Lemke vom Fritz-Erler-Gymnasium als Schriftführerin zur Seite. Die Satzung gibt die grundsätzlichen Regeln vor, nach denen die Schülervertreter von insgesamt 38 Schulen agieren. So ist etwa festgehalten, dass sechsmal im Schuljahr Gesamtkonferenzen abgehalten werden, dass Beschlüsse einer einfachen Mehrheit bedürfen oder dass eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt und ihren Organen angestrebt wird. „Das schließt den Jugendgemeinderat nicht aus“, betont Dörflinger.

Der Gesamtschülerrat will schulpolitische Aufgaben erfüllen. Er soll Schulen und deren Sprecher über ihre Rechte und Pflichten informieren, aber auch Vermittler gegenüber dem Kultusministerium sein. Im Fokus aber steht das Wohl der Schüler vor Ort.

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