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Mit einer Art Luftpistole hat ein 19-Jähriger einem Gleichaltrigen zweimal in den Kopf geschossen. Symbolbild: dpa
Mit einer Art Luftpistole hat ein 19-Jähriger einem Gleichaltrigen zweimal in den Kopf geschossen. Symbolbild: dpa
12.10.2015

Schüsse in den Kopf: 19-Jähriger erhält Jugendstrafe

Pforzheim. Eskaliert war am frühen Morgen des 25. Januar ein eher harmloser Streit zwischen vier jungen Männern um die richtige Reihenfolge an der Garderobe einer Bar. In dessen Verlauf schoss ein 19-jähriger Azubi mit einer Art Luftpistole einem gleichaltrigen Maurer zwei Kugeln in den Kopf, die im Krankenhaus herausoperiert wurden. Das Schöffengericht unter Vorsitz von Miriam Streicher verurteilte den jungen Mann nun wegen gefährlicher Körperverletzung, vorsätzlichen Führens einer Schusswaffe, Nötigung und Straßenverkehrsgefährdung zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und neun Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wird.

Wie sich in der Verhandlung herauskristallisierte, waren die vier Männer in ein Wortgefecht geraten. Der Geschädigte beschwerte sich über das Vordrängeln der anderen und drohte mit Schlägen. Worauf der Angeklagte zu seinem Auto lief, die Pistole holte und dem Geschädigten riet, sich zu „verpissen“. Sonst werde er ihn „abknallen“. Zunächst tat der Maurer das auch, aber als ihm hinterher gerufen wurde, er solle schneller gehen, drehte er sich um und forderte den Angeklagten auf, doch zu schießen.

Die Aufforderung untermauerte er mit einer Ohrfeige. Daraufhin schoss der Angeklagte.

Mehr darüber lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news.