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Polizeihauptmeister Emil Koch (hinten) zeigt der Klasse 4a der Grundschule Eisingen die Verwahrungszellen des Polizeireviers Pforzheim Nord. Foto: Meyer

Schule trifft Zeitung: Die Polizei ist rund um die Uhr im Einsatz

Pforzheim. Pforzheim. Wenn sie nicht mit Blaulicht durch Pforzheim oder durch den Enzkreis düsen, um Bösewichte zu fassen, halten sich Polizisten auf der Wache auf. Auf dem Polizeirevier Nord in Pforzheim arbeitet Emil Koch. Er weiß viel von seinem Beruf als Polizist und dem Arbeitsalltag zu berichten, als er die Klasse 4a der Grundschule Eisingen durch die Wache führt.

Etwas ganz besonderes für die Viertklässler, denn da kommt man sonst nicht so einfach rein – zumindest nicht ohne Anmeldung. Alle Türen im Haus sind gesichert. In einem Büro gibt es viele Bildschirme, die zeigen, was die Kameras, die um und im Gebäude angebracht sind, aufzeichnen.

Rund um die Uhr sind Polizeibeamte auf der Wache, Tag und Nacht. Denn auch an einem Sonntagmorgen kann etwas passieren, so dass die Polizei eingreifen muss. Drei Polizeiautos mit Mitarbeitern des Reviers sind auf der Straße unterwegs – und dann ganz schnell dort, wo ein Unfall passiert ist oder ein Ladendieb geschnappt werden muss. Jeden Tag gibt es zwischen 20 und 40 Einsätze, am Wochenende können es auch gut mal 100 sein.

Auf der Wache gibt es auch Zellen, in denen Menschen vorübergehend festgehalten werden – zum Beispiel, wenn sie sehr betrunken sind. Dort können sie dann ihren Rausch ausschlafen. Besonders gemütlich ist dort aber nicht. Es gibt nur eine Liege aus Beton, Fliesen auf Wänden und Boden und nicht einmal ein richtiges Klo. Nur ein Loch im Boden

Neben der Uniform trägt ein Polizist oft noch viele andere Sachen bei sich. Pistole, Handschellen, Taschenlampe, Schlagstock, Handschuhe, Funkgerät und schusssichere Westen gehören zum Beispiel dazu.