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Rainer Single (rechts) erklärt Schülern der Klasse 4b der Dillweißensteinschule die faszinierende Welt der Mineralien. Klassenlehrerin Karin Herkommer (von links) und Zarko Ognjenovski begleiteten den Ausflug.
Rainer Single (rechts) erklärt Schülern der Klasse 4b der Dillweißensteinschule die faszinierende Welt der Mineralien. Klassenlehrerin Karin Herkommer (von links) und Zarko Ognjenovski begleiteten den Ausflug.
14.03.2018

Schule trifft Zeitung: Es glitzert und funkelt

Pforzheim. Rosa, Lila, Schwarz, Orange und sogar Gold – ganz viele Farben gibt es an den Steinen in den Vitrinen im Museum „Mineralienwelten“ in Pforzheim zu entdecken. Es glitzert und funkelt nur so. Das beeindruckt auch die Schüler der Klasse 4b der Dillweißensteinschule bei ihrer Führung im Rahmen von„Schule trifft Zeitung“. Dabei erfahren sie von Rainer Single vom Mineralienmuseum ganz viel darüber, wie all die glitzernden Kristalle in den Steinen zustande kommen, welches Mineral das teuerste, welches das falscheste und welches das drusigste ist.

„Als Druse bezeichnet man die mit Kristallen gefüllten Löcher im Gestein. Ganz viele davon hat der Achat“, sagt Single. Das teuerste Mineral ist übrigens der Amethyst. Ein ganz wertvolles Exemplar davon gibt es im Pforzheimer Museum: „Das kostet 23 000 Euro. Davon kann man sich schon ein ganz ordentliches Auto kaufen“, sagt Single. Als Würfel oder Oktaeder – einer Form aus acht regelmäßigen Dreiecken – kristallisiert das falscheste Mineral, das Katzengold. „Allerdings ist es kein echtes Gold, sondern schimmert nur so“, sagt Single.