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14.03.2018

Schule trifft Zeitung: Liebe zur Natur

Pforzheim. Pestalozzischüler aus Pforzheim befragen ihre Rektorin Marta Ehrler-Kilian über ihre Augaben, was sie an ihrem Beruf mag und was sie in ihrer Freizeit macht.

Mikail: Welche Aufgaben haben Sie als Rektorin der Pestalozzischule?

Marta Ehrler-Kilian: Das sind viele. Zu Beginn des Schuljahres muss ich schauen, dass wir einen Stundenplan für alle Klassen und alle Lehrer auf den Weg bringen. Ich muss sehen, welche Schüler zu uns kommen und welche davon zu uns passen. Ich muss viel telefonieren, viele Gespräche führen, Absprachen treffen und viele Verwaltungsaufgaben wahrnehmen. Meine Aufgabe ist es auch zu überlegen, was wichtig für die Zukunft der Schule ist und was sich verändern muss.

Wie lange arbeiten Sie schon als Rektorin?

Seit acht Jahren.

Was mögen Sie an Ihrem Beruf als Rektorin?

Ich mag es, dass ich mit Kindern zu tun habe und Verantwortung für die Schule übernehmen kann.

Was tun Sie, wenn Sie nicht mehr Rektorin sind?

Dann kann ich endlich die Dinge tun, die ich jahrelang vernachlässigt habe, zum Beispiel in meinem Garten arbeiten. Dann werde ich eine Ausbildung zur Heilpflanzenlehrerin machen, da habe ich mich schon angemeldet.Ich mag sehr die Natur und alles, was damit zu tun hat.

Iljaz: Wie alt sind Sie?

Ich werde 65 Jahre alt.

Welche Haustiere haben Sie?

Hund, Katze, Fische. Und ich füttere jeden Morgen meine Vögel, die am Haus sind: Sperlinge, Kohl- und Blaumeisen, Goldammern und Spechte.

Was ist Ihr Hobby?

Ich liebe die Natur. Ich bin ja auf dem Bauernhof groß geworden. Da, wo ich wohne, habe ich einen Schlepper und ein paar Äcker ums Haus, die ich bewirtschafte, und ich möchte auch noch eine Streuobstwiese anlegen.

Wie viele Kinder haben Sie?

Zwei Jungs und ein Mädchen.

Wie vielen Kindern haben Sie schon geholfen?

Schon ganz, ganz vielen. Ich helfe euch allen, dass ihr in der zweiten Pause ein kostenloses Vesper bekommt, indem ich drei- bis viermal in der Woche zum Einkaufen fahre, dort das Obst abhole, zu Hause auslese, um es dann in die Schule zu bringen. Ich habe aber vielen Kindern auch damit geholfen, dass ich mit ihnen geredet habe, wenn sie Probleme hatten; ich glaube, das ist ihnen und mir ganz wichtig.