760_0900_95697_Schule_trifft_Zeitung_PZ_Druckhaus_02.jpg
Gut gefüllt ist das Papierlager im PZ-Druckhaus. Armin Heinz (rechts) erzählt den Viertklässlern der Weiherbergschule, dass für eine Samstagausgabe bis zu 20 Rollen Papier benötig werden.

Schule trifft Zeitung: Schwer beeindruckt - Weiherbergschüler erkunden das Druckhaus der PZ

Pforzheim. Wer schon mal mit einer Kartoffel einen Stempel gebastelt hat, hat im Grunde schon eine Vorstellung, wie eine Zeitung gedruckt wird. Denn auch dabei gilt es, Farbe auf möglichst viel Papier zu bringen. Wie das bei der PZ passiert, erfahren die Teilnehmer von „Schule trifft Zeitung“ bei den Druckhausführungen – so auch die Klassen 4a und 4c der Weiherbergschule Pforzheim.

Die Viertklässler haben gesehen, wie die Druckplatten entstehen, auf denen das steht, was auch auf den einzelnen Zeitungsseiten drauf ist. Wo die Druckplatten dann auf der zwei Stockwerke hohen Druckmaschine zum Einsatz kommen. Und wie aus weißen Papierrollen ratzfatz mehrfarbige Zeitungen werden.

Das ist so schnell, dass es gar nicht möglich ist, dass die Farbe direkt von den Druckplatten auf das Papier gelangt. Dann würde alles verwischen. Deshalb gibt es neben der Rolle, auf der die Druckplatten eingespannt sind, noch eine zweite Rolle mit einer Gummischicht.

Und so funktioniert das Ganze: Auf die Druckplatten kommt Farbe drauf. Die ist ziemlich zähflüssig, so ähnlich wie Honig. Trotzdem bleibt sie nur an den Stellen haften, an denen sie auch soll. Der Rest wird mit Wasser weggespült.

Presst sich die Druckplatte dann an die Walze mit der Gummischicht, bleibt daran die Farbe hängen. Von dort aus wird dann die Farbe auf das Papier gestempelt. Und das alles wiederholt sich immer und immer wieder.

Der Fachbegriff für das Druckverfahren heißt „Offset-Druck“.