nach oben
Eine spannende Führung durch den Wildpark erlebte die Klasse 4 der Grundschule Kämpfelbach, Standort Bilfingen. Foto: Kraus
Eine spannende Führung durch den Wildpark erlebte die Klasse 4 der Grundschule Kämpfelbach, Standort Bilfingen. Foto: Kraus
27.02.2018

Schule trifft Zeitung: Tierischer Spaß im Wildpark

Pforzheim. Bitterkalt ist es im Wildpark Pforzheim. Den Tieren scheint das wenig auszumachen. Neugierig sind sie, als sich die Viertklässler der Grundschule Kämpfelbach, Standort Bilfingen, den Gehegen nähern. Als Tierpflegerin Maja Rosenberg dann das Tor öffnet, versammeln sich alle Mufflons um die Schüler. Es ist Fressenszeit und die Schüler dürfen beim Füttern der Tiere helfen. Was sie dabei beachten müssen, haben sie zuvor von Tierpflegerin Rosenberg erfahren.

Sie muss es wissen. Rosenberg arbeitet seit über elf Jahren im Wildpark, vor acht Jahren hat sie ihre Ausbildung als Tierpflegerin abgeschlossen. Ein Lieblingstier habe sie nicht, dafür sei die Auswahl auch zu groß. „Über 400 Tiere leben im Wildpark“, antwortet Rosenberg auf eine der vielen Fragen der Schüler. Sie erfahren auch, dass Fischotter zwischen 15 und 20 Jahre alt werden können, Eulen können sogar ihren 40. Geburtstag feiern. „Bei uns im Wildpark in der Gehegehaltung werden die Tiere oft älter als in freier Natur“, sagt Rosenberg. Denn unter der Beobachtung von ihr und ihren Kollegen können Elch und Co. gezielt behandelt werden, wenn sie krank sind. Oder sie erhalten spezielles Futter zur Stärkung, wenn sie es brauchen. So benötigen die Tiere zum Beispiel mehr Futter im Herbst. Dann fressen sie sich ihren Vorrat für den Winter an. Die Leibspeisen sind ganz unterschiedlich: Der Elch oder die Ziege fressen vor allem Pflanzen, der Luchs am liebsten Fleisch und Wildschweine einfach alles.

Die 50 unterschiedlichen Tierarten kommen mit der Kälte derzeit gut klar. Sie sind die Temperaturen gewohnt. Im Wildpark Pforzheim leben fast nur Tiere, die bei Wind und Wetter Tag und Nacht draußen bleiben können.