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Fleißig gefragt, fotografiert und mitgeschrieben haben die Viertklässler der Verbandsschule im Biet, die mit Lehrerin Kathrin Eichhorn (hinten links) und Lehramtsstudentin Fabienne Heubach (hinten rechts) von Tierpflegerin Kirsten Hildebrand (Zweite von links hinten) durch das Tierheim geführt wurden. Foto: Molnar
Fleißig gefragt, fotografiert und mitgeschrieben haben die Viertklässler der Verbandsschule im Biet, die mit Lehrerin Kathrin Eichhorn (hinten links) und Lehramtsstudentin Fabienne Heubach (hinten rechts) von Tierpflegerin Kirsten Hildebrand (Zweite von links hinten) durch das Tierheim geführt wurden. Foto: Molnar
20.02.2018

Schule trifft Zeitung: Viertklässler haben viel Spaß im Tierheim

Pforzheim. Am Ende hatten sie kalte Füße, aber auch tierisch viele Eindrücke – die 17 Viertklässler der Verbandsschule im Biet. Mit ihrer Lehrerin Kathrin Eichhorn und Lehramtsstudentin Fabienne Heubach besuchten sie das Tierheim in Pforzheim.

Manche waren schon einmal mit ihren Eltern dort, die meisten aber kannten das Gelände nicht. Ein paar Verhaltensregeln erklärte ihnen zunächst Tierpflegerin Kirsten Hildebrand, dann ging es los.

Schon bei den Katzen stellten die Schüler munter ihre Fragen. Wie viele Hunde haben Sie, wie viele Kaninchen und Schildkröten? Haben Sie auch Vögel? Welches ist das größte Tier? Welches ist das jüngste, welches das exotischste? Und wie oft bekommen die Tiere zu essen?

Kirsten Hildebrand, die das Kleintierhaus leitet und den ganzen Tag im Tierheim ist, antwortete geduldig auf alle Fragen – auch wie sie zu ihrem Beruf gekommen ist. „Ich wollte etwas mit Tieren machen“, erzählte sie. Vorher hätte sie etwas ganz anderes gemacht. Als Tierpflegerin zu arbeiten sei toll, aber leben könne man davon nicht.

Thies machte sich Notizen. Zum Beispiel, dass 100 Katzen aufgenommen werden können. Auch Hannah schrieb fleißig mit, etwa dass es momentan 50 Hauskatzen gibt und dass sie 24 Stunden rein und raus können.

„Die Hunde dürfen das nicht“, erklärte Hildebrand. Damit die Nachbarn ihre Ruhe haben, müssten diese im Winter um 17.30 Uhr in den Zwinger, im Sommer dürften sie bis 20 Uhr draußen bleiben.

Insgesamt gebe es knapp 200 Tiere. Auf ein neues Zuhause warten zum Beispiel drei Wellensittiche im warmen Kleintierhaus.

Benny, ein Kaninchen, hat bereits ein neues Herrchen. Es darf deshalb am Wochenende ausziehen. Damit es den vermittelten Tieren bei ihrem neuen Besitzer wirklich gut geht, schauen sich die Mitarbeiter des Tierheims vorher das Zuhause an. „Seit zwei Jahren werden die Plätze gesichtet“, sagte die Tierpflegerin. Die Frage von Lena, welches das liebste Tier sei, kann sie jedoch nicht beantworten. „Die sind alle toll.“