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Edith Drescher
Edith Drescher
20.10.2016

Schulentwicklungen erfordern immer mehr Flexibilität

Pforzheim. Immer häufiger ist die Stadt Pforzheim gefordert, wenn es darum geht, für jeden einzelnen Schüler die passende Schule zu finden – und immer unwägbarer wird, wie sie in näherer Zukunft ihre Schullandschaft aufstellen soll. Das sind zentrale Erkenntnisse der gestrigen Sitzung des Gemeinderats-Schulbeirats.

So steht die weitere Arbeit am Schulentwicklungsplan im Zeichen der völlig offenen Frage, ob die Zuwanderung und die Zunahme der Geburten in der Stadt ein einmaliger Effekt sind oder ein anhaltender, wie die Stadtverwaltung erläuterte. Nach wie vor gelten Neubauten der Insel- und der Osterfeld-Grundschule als unverzichtbar. Eine gewisse Flexibilität ergibt sich dadurch, dass manche vor dem Aus stehende Werkrealschule länger in Betrieb bleiben könnte. Die Schülerzahl an dieser als deutlich rückläufig geltenden Schulart ist in Pforzheim vom vorletzten zum laufenden Schuljahr leicht von 1662 auf 1678 gestiegen, deutlicher an den Grundschulen (von 4182 auf 4283). Dies auch bedingt durch Flüchtlinge und EU-Zuwanderung. Massiv gestiegene Zahlen gibt es, ebenfalls vor diesem Hintergrund, bei der „Zentralen Anlaufstelle Bildungsberatung“, die bei der Suche nach passenden Schulen hilft, sie oft genug vollständig übernimmt.

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