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Verzaubern das Publikum: Dominik Odenwald (Oberon), Joline Kisling (Titania), Lucy Lettmann (Puck, von links) und Nils Overzier (Zettel, liegend) mit dem Schulorchester.  Tilo Keller
Verzaubern das Publikum: Dominik Odenwald (Oberon), Joline Kisling (Titania), Lucy Lettmann (Puck, von links) und Nils Overzier (Zettel, liegend) mit dem Schulorchester. Tilo Keller
31.05.2017

Schulkonzert: Kepler-Schüler sorgen für einen Sommernachtstraum

Pforzheim. „Ich weiß nicht, ob ich Ihnen eine traumhafte Sommernacht versprechen kann, aber einen Sommernachtstraum“, sagte Klaus Pflüger, stellvertretender Schulleiter des Kepler-Gymnasiums, zu Beginn des Schulkonzerts am Dienstagabend. Die Schüler haben in der Turnhalle einen faszinierenden Einblick in ihr musisches Schaffen gezeigt. Ein Novum war die Zusammenarbeit von Theater-AG und Orchester, die William Shakespeares Sommernachtstraum mit der Musik von Felix Mendelsson Bartholdy auf die Bühne gebracht haben.

Den Auftakt machte der Unterstufenchor unter der Leitung von Katharina Blaszczok. Die Blockflöten-AG präsentierte unter der Leitung von Katja Rentschler Maxwells Silver Hammer. Es folgte der Chor unter der Leitung von Blaszczok, der mit „All you need is Love“ und einem Medley aus „The Lion King“ begeisterte. Fünf Schülerinnen präsentierten unter dem Namen „KLAMS“ in Klavierbegleitung ihre schöne Stimmharmonie. Die achtköpfige Schulband unter Leitung von Lucas Raiff machte den Abschluss des ersten Programmteiles.

Eine Dreifachhochzeit

Im zweiten Teil des Abends stand das musikalische Bühnenstück „Ein Sommernachtstraum“ auf dem Programm. Die musikalische Leitung hatte Carmen Kiefer, Regie führte Ada Deflorio. Das Publikum konnte zusehen, wie Elfen über Wald und Wiesen flatterten und sich die lustige Geschichte um die Elfenhoheiten Oberon und Titania, zwei menschliche Liebespaare sowie eine Gruppe einfacher Handwerker entwickelte.

In der Rolle des Puck fiel Lucy Lettmann auf, deren Spielfreude die humorvolle Seite des Stücks betonte. Das Orchester umrahmte die Szenen mit den Melodien von Mendelssohn Bartholdy. So kam es am Ende des Stücks zu einer Dreifachhochzeit, die mit ausgelassenem Tanz und Jubel die Bühne zum Beben brachte – belohnt durch standing ovations des begeisterten Publikums.