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27.03.2010

Schutzengel-Party im Autohaus mit viel Prominenz

PFORZHEIM/ENZKREIS. Svenja Hecht darf in die Luft, Laura Reisser bleibt auf dem Boden. Stefan Mappus hebt als Ministerpräsident schützend den Schirm über alle, die sich auf den Straßen im Land sicher fühlen wollen.

Bildergalerie: Schutzengel-Party im Autohaus

Noch steckt der Hauptpreis unter einer weißen Plane, doch es ist kein Geheimnis, was sich darunter verbirgt: ein BMW Mini. Er ist bereit, ein Jahr lang einen „Schutzengel“ von A nach B zu fahren, dem das Privileg zuteil wird, dies alles kostenlos – alles außer Sprit – tun zu dürfen. Es ist die Belohnung per Los dafür, dass sich eine junge Frau bereit erklärt hat, sich am Projekt der Polizei zu beteiligen.

Mehrere hundert der erwartungsfrohen Hauptdarsteller haben sich zur zweiten „Schutzengel“-Party im AHG- Autohaus auf der Wilferdinger Höhe eingefunden, in dem Regionalleiter Michael Wiedmann an diesem Abend nur Gast im eigenen Haus ist. Gastgeber ist gewissermaßen Polizeichef Burkhard Metzger, der mit der Anwesenheitsliste klarmacht, welche Bedeutung er dem Präventionsprogramm gegen Gewalt und junge Raser beimisst: Neben viele anderen sind Hochkaräter wie Ministerpräsident Stefan Mappus, Landespolizeipräsident Wolf-Dietrich Hammann, Bundestagsabgeordneter Hans-Ulrich Rülke (FDP) und Oberbürgermeister Gert Hager erschienen.

Als Mappus zum ersten Mal in den Lostopf greift und die Gewinnerin in der Rubrik „Noch ohne Führerschein“ zieht, ist es Svenja Hecht, 16, aus Niefern-Öschelbronn. Ihr Preis ist ein Helikopter-Flug. Mappus, frischgebackener Schirmherr der Aktion „Gib acht im Verkehr“  (Hammann: „Das ist ein Alleinstellungsmerkmal Baden-Württembergs“), tritt erneut in Aktion. Bei der Erwähnung des Namens gellt ein spitzer Schrei der Freude durchs Publikum: Laura Reisser, 20, aus Bilfingen. Sie darf jetzt ein Jahr lang einen BMW-Mini fahren; ihre bisheriger Kleinwagen hat fürs erste Pause.