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03.04.2014

Schwere Unfälle beim Waggon-Klettern

In ganz Deutschland ist es in den vergangenen Jahren immer wieder zu schweren Unfällen gekommen, nachdem Jugendliche auf angestellte Waggons geklettert waren. Hier eine Übersicht:

August 2009: Ein 27-Jähriger will seinen Weg in Pforzheim über die Gleise abkürzen, klettert über einen Waggon und stirbt nach einigen Wochen an den Folgen der Verbrennungen.

Juni 2010: In Remchingen steigt ein 18-Jähriger auf einen abgestellten Güterwaggon, er wird vom Strom der Oberleitung erfasst und getötet. Er hatte sich mit Freunden nachts am Bahnhof getroffen, um zu feiern.

Juli 2010: In Rottweil wird ein 18-Jähriger lebensgefährlich verletzt, als er aus Langeweile auf einen abgestellten Waggon klettert.

Mai 2011: Ein 16-Jähriger überlebt schwer verletzt das Klettern auf einen Kesselwagen in Schwerte.

Mai 2012: Ein 28-Jähriger klettert in Pforzheim auf den Waggon eines Güterzuges. Durch den Stromschlag wird er lebensgefährlich verletzt.

Mai 2013: In Stuttgart tötet ein Stromschlag auf einem Kesselwagen ein 17 Jahre altes, alkoholisiertes Mädchen. Zwei Freundinnen wollen sie fotografieren und werden selbst verletzt.

Mai 2013: Ein neun Jahre alter Junge klettert in Berlin auf einen Kesselwagen und wird von einem Stromschlag schwer verletzt.

Juni 2013: Ein 14-Jähriger erleidet beim Spielen auf einem Kesselwagen im Spreewald einen tödlichen Stromschlag.

November 2013: Ein 13-Jähriger klettert am Bahnhof in Rathenow (Brandenburg) auf einen Güterwaggon, er stirbt.

Dezember 2013: In Berlin wird ein 15-Jähriger getötet, als er auf einen Kesselwagen klettert. Er soll Verbindungen zur Sprayer-Szene gehabt haben.

Dezember 2013: In Essen klettert ein 20-Jähriger auf einen Waggon und wird schwer verletzt.

Februar 2014: In Pforzheim klettert ein 22-Jähriger auf einen Güterwaggon, erleidet einen Stromschlag und stirbt. Sein Bruder und sein Cousin versuchten vergeblich, ihn am Klettern zu hindern. caw