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Der Fahrer eines Schwertransportes ist falsch abgebogen und hat sich deshalb in der Pforzheimer Nordstadt festgefahren. 

Schwertransport steckt über neun Stunden fest: Kein Durchkommen in der Pforzheimer Nordstadt

Pforzheim. Es ging weder vor noch zurück: Der Fahrer eines 20 Meter langen Schwertransporters ist in der Nacht zum Montag falsch abgebogen und steckte mit seinem tonnenschweren Gefährt in der Pforzheimer Nordstadt fest. Richtig haarig wurde es dann im morgendlichen Berufsverkehr – denn da war kein Durchkommen mehr zwischen der Heinrich-Wieland-Allee und der Friedrich-Ebert-Straße.

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Schwertransport steckte neun Stunden in Pforzheim fest

Wie die Polizei gegenüber PZ-news erklärte, habe sich der 47-Jährige bereits um 2.30 Uhr in der Nacht "festgefahren" und dabei auch eine Ampel beschädigt. Der Schwertransport sei zu lang und zu breit, um einfach weiterzufahren. Deshalb musste er in Millimeterarbeit aus seiner misslichen Lage befreit werden. Dazu habe man auch ein spezielles Zugfahrzeug geordert, dass den 140 Tonnen schweren Straßen-Kollos ein Stück ziehen konnte.

Die Sperrung der Friedrich-Ebert-Straße und die damit verbundenen Umleitungen und Behinderungen dauerten mehrere Stunden an. Vor allem im Berufsverkehr kam es deshalb zu starken Beeinträchtigungen. Autofahrer mussten umkehren, Busse kamen nur mit erheblicher Verspätung an und Umleitungsstrecken waren überlastet.

Um 11.45 Uhr gab es schließlich die gute Nachricht: Nach über neun Stunden waren die Friedrich-Ebert-Straße und die Heinrich-Wieland-Allee wieder frei. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden wird auf 100 Euro geschätzt.

Nina Tschan

Nina Tschan

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