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07.06.2010

Schwieriger Ausstieg aus Derivaten: Stadt setzt auf Kredite

Die Stadt Pforzheim setzt weiter auf einen möglichst schnellen Ausstieg aus den verlustreichen Derivate-Geschäften mit Hilfe regulärer Kredite. Das gab OB Gert Hageram Montag bekannt, der zuvor den Gemeinderat unterrichtet hatte. Wie berichtet, hat das Regierungspräsidium Karlsruhe dies zunächst abgelehnt, weil Kredite nur für Investitionen erlaubt seien. Die Stadt setzt auf weitere Gespräche. Gleichzeitig hat Hager den Ministerpräsidenten Stefan Mappus (CDU) als Pforzheimer Abgeordneten um Hilfe gebeten. Falls die Rechtsaufsichtsbehörden bei ihrer Haltung bleiben, erwägt die Stadt, einen Teil ihrer Immobilien an ein städtisches Unternehmen wie beispielsweise die Stadtbau zu verkaufen, die dafür einen Kredit aufnehmen müsste, und von diesem zu leasen. Der Erlös soll den Derivate-Ausstieg finanzieren. Dieser würde im Moment rund 57,1 Millionen Euro kosten. Jeden Monat verschlechtere sich der Kurs um rund eine halbe Million Euro, so Hager. kli