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Der Tatort: Hier im Hinterhof an der Jörg-Ratgeb-Straße war der Verurteilte im September 2016 auf seinen Bruder losgegangen. Foto: PZ-Archiv/Ketterl
Der Tatort: Hier im Hinterhof an der Jörg-Ratgeb-Straße war der Verurteilte im September 2016 auf seinen Bruder losgegangen. Foto: PZ-Archiv/Ketterl
05.03.2017

Schwurgericht verhandelt über versuchte Tötung in Pforzheim

Pforzheim/Karlsruhe. Wegen des Verdachts des versuchten Totschlags muss sich von Montag an vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Karlsruhe ein 36 Jahre alter Mann verantworten, der im September vergangenen Jahres im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses an der Jörg-Ratgeb-Straße seinen 41-jährigen Bruder mit einem Messer niedergestochen und lebensgefährlich verletzt haben soll.

Ein Anwohner hatte, nachdem durch Schreie aufgeschreckt worden war, Verbandsmaterial in den Hof geworfen, damit der Angegriffene, der zunächst nichts von der Schwere seiner Oberkörperverletzung mitbekommen hatte, die Wunde abdecken konnte. Der Angeklagte sitzt seither in Untersuchungshaft. Es soll um die Nichtrückzahlung eines vierstelligen Geldbetrags gegangen sein. Die Verteidigung wird wohl auf den freiwilligen Rücktritt vom Versuch des Totschlags plädieren.

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