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Nina Ruge spricht im gut besuchten PZ-Autorenforum über ihr aktuelles Buch. Foto: Meyer
Nina Ruge ist Autorin, Journalistin – aber keine „Klatschreporterin“, wie sie sagt. Foto: Meyer
02.02.2018

„Sei du der Leuchtturm deines Lebens“ - Nina Ruge stellt im PZ-Forum ihr neues Buch vor

Pforzheim. Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst“, sagte einst Mahatma Gandhi. „Sei du der Leuchtturm deines Lebens“, sagt nun Nina Ruge. So lautet der Titel ihres neuen Buchs, das die Moderatorin am Donnerstagabend im gut besuchten PZ-Autorenforum vorstellt: „Sei du der Leuchtturm deines Lebens – Selbstbestimmt und frei durch innere Führung“.

Bildergalerie: Nina Ruge stellt im PZ-Forum ihr Buch vor

„Nina Ruge, das ist doch diese Klatschreporterin, denken Sie jetzt vielleicht“, sagt die 61-Jährige zur Begrüßung. Klatschreporterin – „Wenn ich das Wort höre, krieg’ ich immer grüne Pickel.“ Ja, sie habe zehn Jahre lang das Boulevardmagazin „Leute heute“ im ZDF moderiert, gerne auch mit lockerer Zunge. Doch die Würde des Menschen habe immer an oberster Stelle gestanden. So viel dazu.

Sie habe immer ein Doppelleben gelebt, erzählt Ruge. „Schon mit zwölf Jahren habe ich überlegt: Warum bin ich hier? Was ist mein Ziel? Ich war immer auf der Suche.“ Über das, was sie ihr Leben lang auf dieser Suche gefunden hat, hat die Journalistin vor knapp zehn Jahren dann ihr erstes Buch geschrieben. Und um was geht es im neuen? „Ich möchte nicht gesellschaftskritisch analysieren“, stellt sie klar. „Es soll eine spirituelle Reise sein.“

Los geht diese Reise am Donnerstagabend mit Ruges erstem Kapitel. Sie erzählt eine Geschichte: Ruge und ihre Freundin kochen, die Freundin stellt eine Pfanne mit Artischocken auf die große Gasflamme. Ruge sagt, sie solle die kleine Flamme nehmen. „Nicht mal das kann man dir recht machen“, zischt die Freundin – und Ruge wird wütend. Aber warum? Schuld sei der „Ich-Reflex“, ein Teil unseres Egos. Er steuere unsere Gefühle und Emotionen, ohne zu fragen. „Undercover“, sagt Ruge und erntet Lacher.

Sie spricht weiter über den „Ich-Reflex“, wie sie ihre Emotionen selbst kontrolliert oder es zumindest möchte, über ihre Zeit im Kindergarten und der Schule („ich war eine Streberin“) und was sie in ihrer Kindheit leuchten ließ: Musik, Rhythmik, Tanz.

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