nach oben
08.09.2013

Sekundenschlaf auf Autobahn: Ungebremst auf Vordermann

Samstagnacht, 2.25 Uhr: Keine ungewöhnliche Zeit, um zu schlafen. Brandgefährlich wird es jedoch, wenn man nicht im Bett einnickt, sondern bei voller Geschwindigkeit auf der Autobahn. Das passierte einem 20-Jährigen auf der A8, der größtes Glück hatte, dass beim dadurch verursachten Unfall nur Sachschaden entstand.

Ein übermüdeter 20-jähriger Autofahrer aus dem Lahn-Dill-Kreis hat in der Nacht zum Samstag um 2.25 Uhr auf der A8 in Fahrtrichtung Karlsruhe kurz vor der Anschlussstelle Pforzheim-West einen Verkehrsunfall verursacht. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen war der junge Mann mit einem Ford Ka auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. Aufgrund eines "Sekundenschlafs" achtete er nicht auf einen vor ihm fahrenden Kombi der Marke Subaru, an dessen Steuer ein 57-jähriger Mann aus dem Ostallgäukreis saß.

Der Ford-Fahrer fuhr ungebremst in das Heck des Subaru. Dieser geriet ins Schleudern. Der Subaru-Fahrer konnte sein Fahrzeug aber unter Kontrolle bringen und auf dem Verzögerungsstreifen anhalten. Der Ford Ka kam durch den Aufprall nach rechts von der Fahrbahn ab und landete auf dem Grünstreifen.

Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. Der Führerschein des 20-jährigen wurde beschlagnahmt.