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Was kann man beim Onlinehandel falsch machen? Polizist Dirk Schäfer (rechts) klärt Britta und Helmut Moritz auf.
Was kann man beim Onlinehandel falsch machen? Polizist Dirk Schäfer (rechts) klärt Britta und Helmut Moritz auf.
28.11.2017

Senioren wehren sich gegen digitale Tücken

Wie gehe ich mit aufdringlicher Werbung um, oder wie kann ich gefährliche Anhänge in E-Mails enttarnen? – Spannende Fragen, die Dirk Schäfer vom Polizeipräsidium Karlsruhe beantwortete.

Im Rahmen des Vortrags „Mediensicherheit für Senioren“ lud die Sparkasse Pforzheim Calw in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Karlsruhe Senioren ein, ihre Fragen loszuwerden und wichtige Informationen zur Sicherheit in der „Digitalen Welt“ zu erhalten.

Internetsicherheit gibt es nicht?

Eines stellte Schäfer gleich zu Beginn klar: „Es gibt keine Internetsicherheit.“ Man könne das mit der Situation im Straßenverkehr vergleichen, wo man ebenfalls nie wirklich sicher sei, erklärt der Polizeibeamte. „Wir sind Digital Immigrants – digitale Einwanderer“, erklärt er den Teilnehmern. Schmunzelnd fügt er hinzu: „Jetzt müssen wir eben schauen, wie wir in dieser Welt klarkommen.“ „Sogar die Enkel mit acht und zehn Jahren können mir noch Sachen beibringen“, fügt eine Teilnehmerin lachend hinzu. Doch kein Grund zu verzweifeln, denn Schäfer gab den Teilnehmern Tipps an die Hand, die ihnen im Alltag Selbsthilfe verschaffen können. So verwies er beispielsweise auf die Homepage der Stadtbibliothek Pforzheim, die ausführliche Informationen zum Thema bietet. „Wenn plötzlich irgendwas auf meinem Bildschirm passiert, was mich anspricht, dann: Hände weg!“, ermahnt er die Senioren zudem.

Auch die digitalen Endgeräte und Betriebssysteme waren Thema des Vortrags. IOS oder Android? Das sei eine Frage des Geschmacks, doch man müsse sich um seine Geräte kümmern, damit sie topfit bleiben, erläutert Schäfer.

Vorsicht vor Datenklau

Auch die im Internet preisgegeben persönlichen Informationen spielten eine große Rolle für die Teilnehmer. Hierzu erklärte der Polizeibeamte die Funktion von Zusatzprogrammen für Browser, die anzeigen können, welche Firmen auf gerade getane Klicks zugreifen möchten. Somit könne verhindert werden, dass jeder Klick überprüft und verwendet wird. „Es gibt immer Möglichkeiten sich zur Wehr zu setzen, wenn man weiß wie“, ermutigt er die Senioren.

Grundsätzlich gelte, dass man sich sein Verhalten im Netz in der Realität vorstellen solle. „Hier draußen läuft man ja auch nicht mit einer Flipchart voller persönlicher Informationen rum und verteilt Bilder.“ Man solle überlegen, an welchen Punkten man bereit ist, Informationen freizugeben und an welchen man es aktiv verhindern möchte, so Schäfer.

UrinStinkt
28.11.2017
Senioren wehren sich gegen digitale Tücken

digitale Türken? mehr...

Faelchle
28.11.2017
Senioren wehren sich gegen digitale Tücken

Wie schon Herr Schäfer sagt, es gibt keine Internetsicherheit, ich würde sagen, es gibt kurz oder lang für alles einen Nachschlüssel. mehr...

nanos
28.11.2017
Senioren wehren sich gegen digitale Tücken

[QUOTE=Webmaster;290529]Wie gehe ich mit aufdringlicher Werbung um, oder wie kann ich gefährliche Anhänge in E-Mails enttarnen? – Spannende Fragen, die Dirk Schäfer vom Polizeipräsidium Karlsruhe beantwortete. Zum Artikel: [URL="https://www.pz-news.de/link.php?pageid=2176¶m=arid=1199583"]Senioren wehren sich gegen digitale Tücken[/URL][/QUOTE] Unfreiwillige Komik, wenn man diese Ratschläge auf einer Internet Seite der PZ liest, die einem 15 Tracking Cookies schicken will ? mehr...

helmut
28.11.2017
Senioren wehren sich gegen digitale Tücken

Ich habe Verständnis dass manches kostenfreie Angebot durch Werbung finanziert werden muss. Was sich da allerdings oft abspielt ist mehr als kriminell. Da wäre der zuständige Minister zuständig. Davon leisten wir uns gleich 3. Gleich drei Minister für ein Internet | Wirtschaft - OVB online Soll demnächst alles besser werden. Hierin sind sich alle Parteien einig: Digitalisierung: Politiker trommeln für neues Digitalministerium... mehr...