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Ein Schwätzchen halten Edda Reinhart, Katja Birk und Tatjana Follwarczny (von links) vor einer der Notunterkünfte der Siedlung Eutinger Tal. Katja Birk würde gerne wegziehen.
Ein Schwätzchen halten Edda Reinhart, Katja Birk und Tatjana Follwarczny (von links) vor einer der Notunterkünfte der Siedlung Eutinger Tal. Katja Birk würde gerne wegziehen.
06.08.2015

Siedlung im Eutinger Tal kommt an ihre Kapazitätsgrenze

Adolf S. ist vor drei Jahren in eine der 24 sanierten kleinen Wohnungen am Wendehammer des Eutinger Talwegs gezogen. Er hat inzwischen große Mühe, sich mit seinen Krücken vom Bett zum Sofa zu bewegen.

Ein Pflegedienst und seine Tochter schauen nach ihm. Früher lebte der Mann mit dem imposanten weißen Bart jahrzehntelang sehr zurückgezogen in dem westlichen Teil der Siedlung, unter einfachsten Bedingungen. Es sei eine Erleichterung, nicht mehr mit Holz heizen zu müssen. Sozialarbeiter Gieso Wege arbeitet mit seiner Kollegin einen Steinwurf entfernt in der Beratungsstelle und schaut nach dem Gebrechlichen. Adolf S. gehört mit seinen 79 Jahren zu den ältesten Eingewiesenen in der Siedlung. Eine Siedlung, die nach einem Grundsatzbeschluss des Gemeinderats aufgelöst werden sollte und jetzt mit Asylbewerbern und Obdachlosen an der Kapazitätsgrenze ist.

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