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Etwa so soll das neue Geschäfts- und Wohnhaus an der Ecke Zerrenner-/Leopoldstraße aussehen.Visualisierung: Michelgroup
Etwa so soll das neue Geschäfts- und Wohnhaus an der Ecke Zerrenner-/Leopoldstraße aussehen.Visualisierung: Michelgroup
Seit Jahren leer stehen die oberen Etagen des ehemaligen Sinn-Leffers-Gebäudes. Foto: Moritz
Seit Jahren leer stehen die oberen Etagen des ehemaligen Sinn-Leffers-Gebäudes. Foto: Moritz
17.01.2019

Sinn-Leffers-Gebäude in Pforzheims City: Bald beginnt der große Umbruch

Pforzheim. Eigentlich hatte Johannes Kalker schon zum jetzigen Zeitpunkt durchstarten wollen. Für den in London lebenden Investor, der die in weiten Teilen leerstehende Sinn-Leffers-Immobilie an der Ecke Leopold-/Zerrennerstraße bis hin zur Lammstraße gekauft hat, ist die leichte Verzögerung kein Problem.

Planungen für innerstädtische Projekte an Bestandsimmobilien seien immer diffizil, weil es „dermaßen viel zu klären“ gebe. „Wir machen das, stehen in den Startlöchern, die Finanzierung steht, es ist alles geordnet“, sagt Kalker im PZ-Gespräch.

Man sei derzeit „mit Hochdruck“ dabei, noch „offene Themen“ mit der Stadt zu klären, mit der man in enger Kooperation und „in allerbestem Einvernehmen“ stehe. Läuft alles glatt, könne zum Ende des ersten Quartals der Bauantrag eingereicht werden, für dessen Genehmigung Kalker keine Verzögerungen erwartet. In der zweiten Jahreshälfte würde dann der große Umbruch in diesem Bereich der City beginnen. Dass das Großprojekt zu einem Erfolg wird und Pforzheim insgesamt großes Potenzial birgt, davon ist der Investor überzeugt.

An der im September 2017 vorgestellten Grundkonzeption ändere sich nichts. Demnach wird sich das Innenleben des Gebäudekomplexes genauso verändern wie dessen äußeres Erscheinungsbild. Ein Geschoss höher soll das exponierte Geschäftshaus werden und eine neue, wertige Fassade mit einer Art großem Schaufenster erhalten. Das vorgebaute gläserne „Display“ ist dann Geschichte. „Edeka ist gesetzt“, betont Kalker. Sprich: Pischzans City-Supermarkt bleibt im Haus, wird aber vom Untergeschoss in das deutlich attraktivere Erdgeschoss verlagert. Dank der Schaufenster im farblich abgesetzten Sockel kann der rührige Betreiber dann vor aller Augen führen, was er kann und zu bieten hat. Es sei „eine großartige Leistung“ von Pischzan, dass dieser den Markt in dieser Konstellation unter einem „notdürftig funktionierenden Erdgeschoss“ schon so lange erfolgreich betreibe, sagt der Investor mit Blick auf all die Jahre ohne eigentlichen Anker in den oberen Etagen. Der Bau- und Bauzeitenplan werde „selbstverständlich“ eng mit Edeka abgestimmt.

Kalker berichtet von Mietern und Mietinteressenten, auf die er im Wortsinn bauen könne. Auf deren Anforderungen und Bedürfnisse werde die Feinplanung abgestimmt. Wie berichtet, sieht das von der Ulmer Michelgroup entwickelte und später auch umzusetzende Projekt in den oberen Geschossen rund 30 Wohnungen, außerdem gewerblich zu nutzende Räumlichkeiten, etwa für Dienstleister, und ein Parkdeck vor. 18 Monate Bauzeit setzt Kalker an. Wenn alles gut laufe, werde der Edeka-Markt seine Weihnachtsgeschäfte im Jahr 2021 bereits in den neuen Räumen machen können.

Mehr lesen Sie am Freitag, 18. Januar 2019 in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Faelchle
18.01.2019
Sinn-Leffers-Gebäude in Pforzheims City: Bald beginnt der große Umbruch

Hoffentlich klappt das auch. In Mühlacker haben vor Jahren mehrere Investoren zugesagt, den Mühlehof zu übernehmen und zu zu sanieren. Das Ergebnis ist bekannt. Dass dieses versiffte Gebäude umgebaut wird, kann nur die Attraktivität der Innenstadt steigern. Auch dürfte der EDEKA Markt -H. Pischzan- einen großen Nutzen davon haben. Hoffe nur, dass nach der Neustrukturierung die Neubewertung der Miete nicht zu hoch für ihn ausfällt. mehr...

jomue
19.01.2019
Sinn-Leffers-Gebäude in Pforzheims City: Bald beginnt der große Umbruch

War doch vor Jahren schon einmal von Herrn Uhlig angekündigt!! mehr...