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Das Organisationsteam ist für den Start der Vesperkirche in der Stadtkirche am Sonntag gewappnet: Elisabeth Schweizer, Rudolf Mehl, Pfarrer Hans Gölz-Eisinger, Vesperkirchenchef Thomas Lutz und Gaby Schulz (von links).  Foto: Meister 

So findet die Vesperkirche in Pforzheim auch trotzt Corona statt

Pforzheim. „Natürlich ist es schwierig aber wir wollen zeigen, dass die Vesperkirche auch in diesen Zeiten für die Menschen da ist“, verdeutlicht Thomas Lutz, Vorstandsvorsitzender der Vesperkirche. Wenn am Sonntag dieser wohltätige Treffpunkt in der Innenstadt seine Tore öffnet und die Organisatoren rund 250 Essen ausgeben, dann sind die Umstände bei der 22. Austragung anders als in den Vorjahren. Doch monatelange Planungen haben dazu geführt, dass die vierwöchige Vesperkirche auch in diesem Jahr stattfinden kann.

Statt 350 Ehrenamtlichen wird nur ein kleiner Kreis für die Zubereitung und Ausgabe des Essens zuständig sein. Elf Ehrenamtliche bilden für je eine Woche das Vesperkirchen-Team.Die Kosten für die Vesperkirche und die Suppenküche beziffert Lutz auf jährlich 140.000 bis 170.000 Euro. Wegen des erhöhten Verpackungsaufwands könnten die Kosten in diesem Jahr höher ausfallen. Unterstützt wird das Projekt wieder von der PZ-Hilfsaktion „Menschen in Not“ mit 25.000 Euro.