Prozess Waisenhausplatz LG Karlsruhe
Kurz vor der Urteilsverkündung werden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht, doch auch der angeforderte polizeiliche Gerichtsschutz genügt nicht.   Foto: Meyer

"Solche Szenen erlebt man selten": Diese Folgen haben die Tumulte im Gerichtssaal

Pforzheim. Szenen wie jene, die sich am Mittwochnachmittag vor der Schwurgerichtskammer in Karlsruhe abgespielt haben, erleben Prozessbeteiligte dann doch eher selten. So lautet die Einschätzung tags darauf unisono. Wie berichtet, war es im Saal zu Tumulten gekommen, nachdem der 28-jährige Angeklagte freigesprochen wurde, durch dessen Messerstiche ein 19-Jähriger im März nahe dem Waisenhausplatz zu Tode gekommen war. Das Gericht war zu dem Schluss gekommen, dass der Deutsche sein Gegenüber aus Notwehr tödlich verletzt habe. Die Angehörigen des irakischen Kurden brachten ihren Unmut daraufhin lautstark zum Ausdruck. Die Polizei musste Verstärkung anfordern.

Ordnungsgelder möglich

Der Vorfall scheint glimpflich ausgegangen zu sein: keine Verletzten, keine Festnahmen,

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