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Sonntags-Einkauf auf der Wilferdinger Höhe © Ketterl
08.05.2011

Sonntags-Einkauf auf der Wilferdinger Höhe

PFORZHEIM. Als Roger Heidt am 2. November 2009 gerade frisch im Amt des Ersten Bürgermeisters war, durfte er den ersten verkaufsoffenen Sonntag auf der Wilferdinger Höhe eröffnen. „Damals dachte ich, dass dies womöglich der letzte gewesen sein könnte, da der Gemeinderat kurz zuvor die verkaufsoffenen Sonntage gekippt hatte“, erinnert sich Heidt. Umso mehr freute er sich, dass sich das Blatt doch noch gewendet hatte und er gestern abermals einen solchen Aktionstag eröffnen durfte.

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Genutzt wurde dazu das Areal bei „Denn's Biomarkt“ und Würth, die auch erst seit kurzem an der Stuttgarter Straße ansässig sind. Viele Menschen aus Pforzheim und der Region nutzten das schöne Wetter, um durchs Gewerbegebiet zu bummeln, mit dem Bähnle zu fahren oder sich auf einer der vielen Bierbänke niederzulassen, die die Geschäfte draußen aufgestellt hatten. „Es ist unglaublich, was die vielen Einzelhändler für diesen Tag auf die Beine gestellt haben“, sagte Markus Bouquerot, Sprecher der Interessensgemeinschaft Wilferdinger Höhe.

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Besonders für die ganz junge Kundschaft war allerhand geboten: Große Kaltblüter-Pferde versetzten die Kinder in Staunen, am Eiswagen kam kaum eine Familie ohne Erfrischung vorbei, und vielerorts lockten Hüpfburgen zum Austoben. Sinnvolle Beschäftigung bot auch das Spielmobil des Stadtjugendrings: Zwei Mitarbeiter ließen die Kinder ihre Sinne testen und sorgten mit Bewegungs- und Geschicklichkeitsspielen für jede Menge Abwechslung. Der sonst so große Ansturm auf die Wilferdinger Höhe fiel dieses Mal jedoch deutlich geringer aus – womöglich, weil bei den Familien traditionell Muttertags-Kaffeekränzchen angesagt waren oder die bereits geöffneten Freibäder zur Abkühlung genutzt wurden. „Wir hatten nicht die Erfolge, die wir bisher bei den verkaufsoffenen Sonntagen hatten“, zieht Bouquerot Bilanz.

Zudem habe es in Pforzheim und in der Region mehrere parallel laufende Veranstaltungen mit entsprechend großem Publikumsinteresse gegeben. „Aber wer auf die Wilferdinger Höhe gekommen ist, der hat auch eingekauft“, sagt Bouquerot weiter. In seinem Geschäft, dem Rösch Audi-Zentrum, seien Autos verkauft und zahlreiche Informationsgespräche geführt worden. So klingelten in den meisten L#den die Kassen trotz der niedrigeren Kundenzahl.

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