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Die CDU widmet sich einem Thema, das vielen Bürgern auf den Nägeln brennt: Wolfgang Schick (links) und Marianne Engeser im Gespräch mit Joachim Rausch, dem Leiter der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle.Foto: Tilo Keller
Die CDU widmet sich einem Thema, das vielen Bürgern auf den Nägeln brennt: Wolfgang Schick (links) und Marianne Engeser im Gespräch mit Joachim Rausch, dem Leiter der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle.Foto: Tilo Keller
29.10.2015

Sorgen vor neuer Welle von Einbrüchen

Pforzheim. Ein Einbruch in ein Haus oder eine Wohnung verursacht mehr als nur sichtbare Schäden. Damit es gar nicht erst so weit kommt, hat der CDU-Stadtverband Pforzheim den Ersten Kriminalhauptkommissar Joachim Rausch für einen Vortrag gewinnen können.

Der Leiter der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Karlsruhe führte in seinem kurzweiligen Vortrag „Einbruch in Haus und Seele“ in das Thema ein. Anschließend gab es Gelegenheit, das Thema mit der Landtagsabgeordneten Marianne Engeser und mit Wolfgang Schick, dem Sprecher des CDU-Arbeitskreises „Innere Sicherheit“ des Kreisverbands Enzkreis/Pforzheim, zu vertiefen

„Jetzt gehen wir wieder in die dunkle Jahreszeit, und da sind die Befürchtungen groß, dass es wieder zu mehr Einbrüchen kommt“, stellte Engeser bei der Begrüßung der Zuhörer im „Gärkeller“ der Brauerei Ketterer fest. Joachim Rausch, der seit 38 Jahren für die Polizei tätig ist, berichtete aus seiner Beratungstätigkeit und legte den Zuhörern die kostenlose und unverbindliche Vorort-Beratung durch die Polizei ans Herz. „Gegen den Alptraum Wohnungseinbruch können Sie sich nicht versichern“, machte Rausch auf die Probleme aufmerksam, vor denen die Betroffenen nach einem Einbruch stehen. Und er meinte nicht den materiellen Schaden, sondern vielmehr das ungute Gefühl, das zurückbleibt, und nicht zuletzt den Verlust von ideellen Werten.

Im vergangenen Jahr habe es im Bereich des Polizeipräsidiums mehr als 2000 Wohnungseinbrüche gegeben. In rund 900 Fällen sei es bei Einbruchsversuchen geblieben, vor allem deshalb, weil die Täter an der Sicherheitstechnik scheiterten oder gestört wurden. „Gut abgestimmte Sicherheitstechnik schreckt ab“, betonte der Fachmann.

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