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Blumen für die Kandidatinnen: Der Pforzheimer SPD-Kreisvorsitzende Frederic Striegler (links) mit Ersatzkandidatin Julika Bauer und der Siegerin des Abends, Annkathrin Wulff (zweite von rechts), nach der Nominierung, über die sich auch Thomas Knapp als SPD Landtagskandidat im Enzkreis freut.   Klimanski
Blumen für die Kandidatinnen: Der Pforzheimer SPD-Kreisvorsitzende Frederic Striegler (links) mit Ersatzkandidatin Julika Bauer und der Siegerin des Abends, Annkathrin Wulff (zweite von rechts), nach der Nominierung, über die sich auch Thomas Knapp als SPD Landtagskandidat im Enzkreis freut. Klimanski
12.07.2015

Sozialdemokraten setzen auf die Jugend

Pforzheim. Die SPD hat am Freitagabend bei der voll besetzten Nominierungskonferenz im vhs-Haus an der Zerrennerstraße überraschend deutlich der 28-jährigen Annkathrin Wulff den Vorzug gegeben gegenüber der stellvertretenden Vorsitzenden der Pforzheimer SPD-Gemeinderatsfraktion, Jacqueline Roos, Jahrgang 1966. Von 71 Stimmen erhielt Wulff 42, Roos 27, der dritte Bewerber, Kirchenmitarbeiter Peter Katzmarek bekam eine Stimme. Somit tritt Wulff am 13. März 2016 als SPD-Kandidatin für den Landtagswahlkreis Pforzheim mit den Enztal-Gemeinden Birkenfeld, Ispringen, Kieselbronn und Engelsbrand an.

Inhaltlich hatte sich Wulff keinesfalls wesentlich anders positioniert als Roos. Wie die Mitbewerberin hatte sie versprochen, sich im Fall eines Landtagseinzugs für mehr G 9-Gymnasien einzusetzen. Und für die Gemeinschaftsschule – ein Thema, bei dem sie die Landtagsabgeordneten Marianne Engeser (CDU) und Hans-Urlich Rülke für deren Ablehnung der Nordstadtschule in dieser Schulform scharf angriff. Zudem für die Beschäftigung mit Zukunftschancen der Pforzheimer Wirtschaft durch Förderung des Einsatzes moderner Technik. Sie stellte heraus, dass sich die Gemeinderatskandidatin von 2014, Julika Bauer, als ihre Ersatzbewerberin zur Verfügung gestellt hatte, „Wir treten hier als junges, kompetentes und vor allem gemeinsames Duo an“, sagte Wulff. So schaffe man es, sich das große Potential der Jungwähler zu erschließen

Vergebens hatte Jacqueline Roos auf ihre stadtpolitischen Themen und Leistungen gesetzt, auf das Rauchverbot auf Spielplätzen, die Initiierung des Familieninformationszentrums. Vergebens auch versprochen, sich in Stuttgart für mehr Geld zugunsten der Integrationsarbeit in Pforzheim einsetzen zu wollen. Mehr lesen Sie am 11. Juli 2015 in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news .