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Besuch und viel Lob gab es von Oberbürgermeister Peter Boch (Mitte) im November 2017 beim Projekt „Bildung für Alle“, das ab Mai „Elisa“ heißen wird und sich um Ausbildung bei ausländischen Familien kümmert. Damals finanzierte es sich noch durch den Topf für kommunale Beschäftigungsförderung. In diesem Jahr muss die SjR Betriebs GmbH ohne die städtischen Mittel auskommen.  Foto: Privat
Besuch und viel Lob gab es von Oberbürgermeister Peter Boch (Mitte) im November 2017 beim Projekt „Bildung für Alle“, das ab Mai „Elisa“ heißen wird und sich um Ausbildung bei ausländischen Familien kümmert. Damals finanzierte es sich noch durch den Topf für kommunale Beschäftigungsförderung. In diesem Jahr muss die SjR Betriebs GmbH ohne die städtischen Mittel auskommen. Foto: Privat
09.02.2018

Sozialer Zuschuss-Topf auf der Kippe: Droht das Aus für viele Projekte?

Pforzheim. Die kommunale Beschäftigungsförderung steht in Pforzheim auf dem Prüfstand. Projekte wie der „Goldene Anker“ und auch die Lernbegleiter hängen in der Luft.

Im Rahmen der Haushaltseinsparungen möchte Oberbürgermeister Peter Boch alle Projekte der Kommunalen Beschäftigungsförderung auf den Prüfstand stellen. Der Topf (aktuell: 404.724 Euro) dient zur Co-Finanzierung für Projekte, die vom Europäischen Sozialfonds unterstützt werden. Sollte er deutlich schrumpfen oder gar wegfallen, dann sind Projekte wie „Auster“, „Elisa“, das Übungsrestaurant „Goldener Anker“ oder auch die Lernbegleiter in ihrer Existenz gefährdet.

Dazu erklärt Boch:„Ich habe den Topf für Kommunale Beschäftigungsförderung nicht aufgelöst und beabsichtige auch nicht, das zu tun. Im Übrigen könnte das auch nur der Gemeinderat. Sicherlich müssen wir uns im Zuge der Haushaltsberatungen darüber Gedanken machen, wie es mit den verschiedenen Projekten der kommunalen Beschäftigungsförderung weitergehen soll. So wie wir uns themenunabhängig alle freiwilligen Projekte und deren Wirkung genauer anschauen werden und zu den Prioritäten ins Verhältnis setzen müssen, die der Gemeinderat als Grundlage für die Haushaltsberatungen festlegen wird.“

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