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Die Waldarbeiter haben an der Säge ganze Arbeit geleistet. Mit einem mächtigen „Platsch!“ klatscht der gefällte Baum in die Enz. Damit beginnt der eigentlich knifflige Part dieser Fällaktion. Das Holz muss von der unwegsamen südlichen auf die nördliche Uferseite geschafft werden. Foto: Meyer
Die Waldarbeiter haben an der Säge ganze Arbeit geleistet. Mit einem mächtigen „Platsch!“ klatscht der gefällte Baum in die Enz. Damit beginnt der eigentlich knifflige Part dieser Fällaktion. Das Holz muss von der unwegsamen südlichen auf die nördliche Uferseite geschafft werden. Foto: Meyer
Die Arbeit ist getan und der Blick auf die Jahresringe frei.
Die Arbeit ist getan und der Blick auf die Jahresringe frei.
11.09.2017

Spektakuläre Fällaktion an und in der Enz

Pforzheim. Diese spektakulären Bilder dürften nicht nur unsere Stammleserschaft beeindrucken. Wie ein gigantischer Wasserläufer hat am Montag bei Eutingen ein Spezialbagger gefällte Bäume ans andere Ufer gebracht.

Sechs Tonnen schwer und in gestreckter Position gut 35 Meter lang ist der Schreitbagger, der den Experten vor Ort ihren wichtigen Einsatz erleichterte. Denn diese Pappeln sind nicht von Pappe.

Eine Prüfung hatte ergeben, dass mehrere der am Enzufer zwischen Bürgermeister-Zorn-Brücke und Flusskraftwerk stehenden Exemplare morsch waren und Hohlräume aufwiesen. Die Standsicherheit war ebenso gefährdet wie das Wohl von Menschen, sollte es in unmittelbarer Nähe zur Bebauung samt Gärten zu einem unkontrollierten Zusammenbruch der Krone kommen. Eine auch für die Forstarbeiter komplizierte Lage. Sie fällten die mächtigen Bäume am südlichen Ufer und schafften sie mithilfe des Baggers übers Wasser auf die nördliche Seite, wo sie zersägt wurden.