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Braucht Hilfe: der an Leukämie erkrankte Georg Frank vom FSV Buckenberg. © Privat
25.01.2013

Spender für leukämiekranken Georg Frank ermittelt

Pforzheim. "Das ist, wenn es stimmt, die Botschaft des Freitags", sagt Eddy Mörgenthaler, der stellvertretende Vorsitzende des FSV Buckenberg und rechte Hand von Uwe Hück, sowohl im Verein als auch bei Porsche. Durch die PZ hat er erfahren, dass sich über eine Typisierungsaktion ein Stammzellenspender für den leukämiekranken Georg Frank herauskristallisiert hat.

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Einmal in der Woche telefoniert Mörgenthaler mit dem Fußballer. Dessen Gesundheitszustand schwanke, mental hingegen erscheine er ihm stabil, sagt Mörgenthaler: "Er ist ein Sportler, ein Kämpfer." Die gute Nachricht werde ihm sicher noch mehr Auftrieb geben.

Auch die Freude in der Region ist riesig: Das zeigt die Reichweite des Facebook-Posts, in dem die gute Nachricht verkündet wird, dass ein Spender gefunden wurde. Über 800 „Gefällt mir“-Klicks und 63 Glückwunsch-Kommentare innerhalb kürzester Zeit beweisen, wie groß die Anteilnahme der Region am Schicksal des Fußballers ist.

Nun gilt es, den jungen Familienvater auf die Transplantation der Stammzellen vorzubereiten. Das wird noch mal eine harte Zeit für den 30-Jährigen. Denn wie die PZ-Redakteurin Carolin Weiss in ihrem Artikel „Leben retten mit Stammzellen-Spende für Leukämie-Patient“ schreibt, werden die kranken Zellen des Patienten zuerst abgetötet, bevor er die neuen Stammzellen des Spenders bekommt. Das bedeutet für das Immunsystem natürlich eine große Belastung.

Eine gewaltige Facebook-Community steht jedenfalls hinter der jungen Familie und drückt fest die Daumen, dass alles gut geht und „der Spuk endlich vorbei ist“.

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