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Pforzheim macht wegen Hooligans Negativ-Schlagzeilen © dpa
02.11.2014

"Spiegel TV" berichtet auf RTL über Pforzheimer Hooligans

Nach den Krawallen in Köln richten sich die Blicke nach wie vor auf die Gruppierung "Berserker Pforzheim", die der Polizei bis zum vergangenen Sonntag unbekannt war. Am Sonntagabend ging es im Fernsehbeitrag von "Spiegel TV" auch um diese Gruppe. Dazu drehte das RTL-Team in Pforzheim.

Bildergalerie: Nach den Kölner Krawallen: Politik pocht auf Härte gegen Hooligans

Die Fernsehmacher zeigten dabei auf, wie bei der "HoGeSa"(Hooligans gegen Salafisten)-Demonstration vor einer Woche Hooligans und Neonazis gemeinsame Sache machten - und wie groß die Schnittmenge der Mitglieder beider Gruppen ist. Auch die rechtsextreme Vergangenheit zweier Mitglieder der "Berserker Pforzheim" wurde beleuchtet.

Im Fokus des Beitrags stand einer der Köpfe dieser Pforzheimer Gruppe, der in der Vergangenheit auf Konzerten rechter Bands und bei einschlägigen Treffen in der Region zu sehen war. Er wohnt in Pforzheim. Er sei "brutal stolz, weil sich endlich mal ein paar Leute zusammengetan haben, um etwas gegen das Salafisten-Pack zu tun", sagte er in dem RTL-Beitrag. Trotz seiner Biographie und der Tatsache, dass ein Mitglied der "Berserker" in Köln den Hitlergruß zeigte, sehe er sich nichts als rechtsradikal an. In linken Foren wurde bereits vor Jahren über ihn diskutiert. Dort wird er oft als "NPD-Unterstützer und Skinhead-Schläger" bezeichnet.

Wie berichtet, waren die "Berserker Pforzheim" in Köln dabei - und wurden dabei häufig von Fernseh- und Fotokameras aufgenommen.

Ein Mitglied zeigte dabei auch den Hitlergruß. Die "taz" zeigte das Foto montags auf der Titelseite.

Wegen dieses verbotenen Grußes wird gegen den Mann nach PZ-Informationen nun ermittelt.

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