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Möglicher Mieter trifft Hausherrn: Sozialamtsleiter Rüdiger Staib (links) mit PKM-Chef Günter Ihlenfeld in der St. Maur-Halle, die womöglich bald eine kleine Zeltstadt für Flüchtlinge beherbergt.
Möglicher Mieter trifft Hausherrn: Sozialamtsleiter Rüdiger Staib (links) mit PKM-Chef Günter Ihlenfeld in der St. Maur-Halle, die womöglich bald eine kleine Zeltstadt für Flüchtlinge beherbergt.
15.02.2016

St. Maur-Halle wird womöglich Asyl-Standort

Die Stadt Pforzheim bereitet die Nutzung der St. Maur-Eislaufhalle beim Enzauenpark als Flüchtlingsunterkunft während der fünf Sommermonate vor. Gedacht ist daran, in der Halle 15 Zelte für jeweils acht Menschen zu errichten und Küchencontainer sowie Waschmaschinen aufzubauen. Verwirklicht werden soll der Plan nur, wenn dies unvermeidlich erscheint. Heute fällt eine Vorentscheidung

Umfrage

Soll die St.-Maur-Halle außerhalb der Eislaufsaison zur Asylunterkunft werden?

Ja, da hat es Platz 20%
Nein, das passt hier nicht 73%
Bin noch unschlüssig 1%
Mir egal 6%
Stimmen gesamt 1134

Bislang hat die Stadt Pforzheim bei der Unterbringung der ihr zugewiesenen Flüchtlinge weder Hallen belegen noch auf Zelte zurückgreifen müssen. Das könnte sich demnächst ändern, und zwar beides auf einmal. Sozialbürgermeisterin Monika Müller und Sozialamtsleiter Rüdiger Staib bestätigten auf PZ-Nachfrage, dass die Stadt vorsorglich die Belegung der St. Maur-Eislaufhalle beim Enzauenpark im Pforzheimer Osten mit Flüchtlingen vorbereitet und dort während der Eislauf-Pause von April bis September im Falle einer Nutzung als Asyl-Unterkunft im Hallen-Inneren 15 Zelte aufbauen wird, jeweils für acht Personen, so dass von maximal 120 Bewohnern auszugehen ist.

Mehr lesen Sie am 16. Februar 2016 in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news

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