nach oben
Für kurze Zeit bietet das St. Trudpert Flüchtlingen Platz, worüber sich Sozialbürgermeisterin Monika Müller, Dekan Bernhard Ihle und Weihbischof Michael Gerber (von links) freuen. Ketterl
Für kurze Zeit bietet das St. Trudpert Flüchtlingen Platz, worüber sich Sozialbürgermeisterin Monika Müller, Dekan Bernhard Ihle und Weihbischof Michael Gerber (von links) freuen. Ketterl
01.10.2015

St. Trudpert wird für vier Monate zur Notunterkunft

Pforzheim. Jetzt ist es fix: Bis Ende Januar wird das stillgelegte St.Trudpert-Krankenhaus als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt, dann ab Herbst 2016 zu hochwertigem Wohnraum um- und neugebaut. In drei Jahren sollen die 100 bis 110 Zwei- bis Fünfzimmerwohnungen zwischen Wolfsbergallee und Sponheimstraße fertig sein.

„Im Wohnbereich ist dies eines der größten Neubauprojekte Pforzheims seit der Nachkriegszeit“, sagte Sven Eisele, Bereichsdirektor Immobilien bei der Sparkasse Pforzheim Calw. Das Kreditinstitut übernimmt Vertrieb, Vermarktung und Finanzierung. Ralph Bartl, der den Investor Quadriga gemeinsam mit Gregor Reuber leitet, erklärte das weitere Vorgehen: „Der Ost-Flügel aus den 1920er-Jahren werden wir vollständig entkernen, aber erhalten.“ Dagegen werde der westliche Flügel komplett abgerissen. Dieser Teil des Trudperts ist es, in den in zwei bis drei Wochen die ersten der bis zu 100 Flüchtlinge Schutz finden sollen. Umbaumaßnahmen sind fast keine nötig, das Essen wird ein Caterer bringen und aus dem Schwesternwohnheim erhält die Stadt 40 alte Betten, die ansonsten weggeworfen worden wären

Mehr lesen Sie am Freitag. in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Leserkommentare (0)