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OB Peter Boch, Ordnungsamt-Abteilungsleiterin Martina Dann, der Erste Bürgermeister Dirk Büscher und Ordnungsamtsleiter Wolfgang Raff (von links) stellen den Internetauftritt der Stadt zur Inneren Sicherheit vor. Foto: Meyer
OB Peter Boch, Ordnungsamt-Abteilungsleiterin Martina Dann, der Erste Bürgermeister Dirk Büscher und Ordnungsamtsleiter Wolfgang Raff (von links) stellen den Internetauftritt der Stadt zur Inneren Sicherheit vor. Foto: Meyer
24.09.2018

Stadt Pforzheim schnürt online ein Sicherheitspaket

Pforzheim. Stadtverwaltung bündelt alles rund ums Thema Kriminalprävention auf einer Internetseite zu einem Miicroportal. Die Rathausspitze erhofft sich mehr Kommunikation mit der Bürgerschaft. Und auch einen höheren Informationsstand.

 Verbrechensbekämpfung beginnt nicht erst dann, wenn ein Verbrechen begangen wird – und sie endet nicht mit der Aufklärung der Tat und der Bestrafung der Täter. Vorbeugung und eine Betreuung möglicher wie tatsächlicher Opfer ist Teil dessen, was sich unter dem Begriff kommunale Kriminalprävention zusammenfassen lässt – ob es stadtplanerisch darum geht, dunkle Ecken heller zu gestalten, Videoüberwachungen anzubringen, Sicherheitsdienste als City-Streife auf Patrouille zu schicken, Senioren vor Betrugsmaschen zu warnen, gegen Vermüllung und Verwahrlosung an der einen oder anderen Ecke der Stadt vorzugehen, Beratunsgangebote aufrecht zu erhalten, den Kontakt zur Polizei herzustellen – alles, was es in Pforzheim und sehr oft unter Verantwortung oder Beteiligung der Stadtverwaltung zu diesem Thema zu wissen gibt, findet sich nun auf einer Internetseite des Rathauses, www.pforzheim.de/kkp gebündelt – als Teil der städtischen Online-Adresse www.pforzheim.de. Ab jetzt werden alle Infos als Link angeboten, Meldungen ans Rathaus sind über ein Kontaktformular möglich.

„Das Thema Sicherheit ist seit Jahren in der Stadt sehr präsent“, sagt Oberbürgermeister Peter Boch, der das neue Internet-Angebot gestern gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister und Ordnugnsdezernenten Dirk Büscher vorgestellt hat. Es ist gegliedert in die Themenfelder Öffentlicher Raum, Kinder, Jugendliche/Junge Erwachsene, Suchtprävention sowie Opferschutz, Gewalt-/Extremismusprävention, alleine schon diese Gliederung zeigt, wie viele Bereiche beim Thema Sicherheit betroffen sind. „Wir merken, dass der Bürger aufgrund der Komplexität des Themas nicht ganz so informiert ist, wie wir uns das wünschen“, sagt Büscher.