760_0900_136251_AdobeStock_227962983.jpg
Symbol foto: RomanR - stock.adobe.com 

Stadt Pforzheim spart zwei Millionen Euro durch Integration

Pforzheim. Das im Jobcenter mit vier Fallmanagern durchgeführte Projekt „NIMAK“ (Nachhaltiges Integrationsmanagement arbeitsmarktnaher Kunden) hat seit Mitte 2018 insgesamt 1000 Fälle abgeschlossen. Diese Menschen brauchen laut Pressemitteilung nun keine Unterstützung mehr durch „Hartz-IV“-Leistungen mehr.

Dadurch habe die Stadt zwei Millionen Euro eingespart. Das Modellprojekt sei angetreten, um den Nachweis zu erbringen, dass mehr Ratsuchende von einem besseren Betreuungsschlüssel und einer höheren Kontaktdichte profitierten. Eine zentrale Aufgabe war dabei, die Leistungsberechtigten in das Projekt einzubinden und sie davon zu überzeugen, dass sie durch engere Betreuung und Kontaktdichte besser integriert werden könnten. Es wechselten im Lauf des Projekts 602 Leistungsberechtigte in sozialversicherungspflichtige Tätigkeiten, was einer Integrationsquote von über 50 Prozent (statt der anvisierten 36 Prozent) entspricht. Elf Menschen konnten eine selbstständige Tätigkeit aufnehmen, und 47 wurden eine geringfügige Tätigkeit. Darüber hinausbeendeten 340 Männer und Frauen den Leistungsbezug im Jobcenter.