nach oben
Die geplante neue Abfallwirtschaftssatzung ist vor allem aufgrund der Größenvorgaben beim Restmüll kontrovers diskutiert worden.
Die geplante neue Abfallwirtschaftssatzung ist vor allem aufgrund der Größenvorgaben beim Restmüll kontrovers diskutiert worden.
15.12.2016

Stadt entschärft Müllvorgabe – Überarbeitete Tonnengrößen vorgelegt

Die Stadtverwaltung hat die überarbeiteten Pläne zu den Tonnengrößen vorgelegt. Wie berichtet, waren die angedachten Vorgaben der künftigen Abfallwirtschaftssatzung auf Kritik gestoßen.

So wären ab zwei Personen im Haushalt 60 Liter, ab drei Personen 120 Liter und ab fünf 240 Liter vorgeschrieben gewesen – was auch dem Ersten Bürgermeister Dirk Büscher, Familienvater von drei Kindern, etwas viel erschien. Die Größenvorgaben stehen auf einer anderen Grundlage: Nun muss pro Haushalt ein Mindestvolumen von 7,5 Litern pro Person und Woche zur Verfügung stehen. Wie Alexander Pfeiffer von den Technischen Diensten betont, ist diese Vorgabe allerdings vor dem Hintergrund einer möglichen 14-täglichen Leerung zu verstehen, ohne dass diese verpflichtend wäre. Die 14-Tages-Variante soll als Orientierungspunkt lediglich sicherstellen, dass das Volumen in jedem Fall ausreicht – es soll laut Gemeinderatsvorlage auch künftig bei den zwölf Mindestleerungen im Jahr bleiben. Das bedeutet etwa für einen Zweipersonenhaushalt 7,5 (Liter) mal zwei (Wochen) mal zwei (Personen) – was 30 Litern entspricht und eine 35-Liter-Tonne nach sich ziehen würde. Wie die Tabelle zeigt, ergibt sich eine deutliche Entschärfung im Vergleich zum bisherigen Ansatz.

Mehr lesen Sie am Freitag, 16. Dezember, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.

Leserkommentare (0)