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Das Bundeswehr-Depot in Huchenfeld könnte irgendwann städtisches Gebiet werden. Foto: Ketterl/PZ-Archiv
Das Bundeswehr-Depot in Huchenfeld könnte irgendwann städtisches Gebiet werden. Foto: Ketterl/PZ-Archiv
21.09.2016

Stadt erwägt Kauf des Depot-Geländes in Huchenfeld

Pforzheim-Huchenfeld. Dass die Stadt Interesse am Gelände des Gerätedepots der Bundeswehr in Huchenfeld signalisiert hat, ist bereits seit Mai bekann. In der Sitzung des Ortschaftsrats am vergangenen Donnerstag war die Frage, was mit dem rund 13 Hektar großen Gebiet nach dem Abzug der Bundeswehr geschehen soll, erneut Thema.

Fest steht, dass das Materiallager Ende 2017 aufgelöst wird. Man sei im Zeitplan, lässt dessen Leiter, Hauptmann Siegfried Hofmann, wissen. Am 31. Dezember werde das Gelände an das Bundeswehrdienstleistungszentrum in Bruchsal übergeben, von dort weiter an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Die BIma hat einen Vertrag mit dem Eigentümer der Fläche, dem Landesforst, geschlossen. „Die Verträge sind unbefristet und gelten, solange eine Fläche für privilegierte Zwecke der Landesverteidigung benötigt wird“, erklärt Guido Petzold, Sprecher des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. „Es ist bekannt, dass seitens der Bundeswehr erwogen wird, den Standort zurückzugeben“, sagt er.

Ein konkreter Termin stehe allerdings nicht fest.

Dass Pforzheim Interesse angezeigt hat, sei dem Land bekannt, sagt Petzold. Dies bestätigt auch der städtische Sprecher Philip Mukherjee: „Wir prüfen derzeit, ob für uns ein Kauf des Areals denkbar ist.“ Dabei seien allerdings noch verschiedene Fragen zu klären: Wie könnte eine mögliche Nutzung aussehen? Welche Maßnahmen wären bei einer Erschließung notwendig? Handelt es sich bei dem Gelände formal um Wald?

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