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Künftig sollen Pforzheimer, hier Eleonore Krummenauer im Stadtteil Arlinger, die Größen der Restmülltonnen nicht mehr selbst wählen können. Foto: Ketterl
Künftig sollen Pforzheimer, hier Eleonore Krummenauer im Stadtteil Arlinger, die Größen der Restmülltonnen nicht mehr selbst wählen können. Foto: Ketterl
25.11.2016

Stadt reagiert auf Kritik an Müllplänen: Größen für Tonnen werden überarbeitet

Pforzheim. Im Büchenbronner Ortschaftsrat und im Ausschuss für öffentliche Einrichtungen war es bereits angeklungen, nun hat der Erste Bürgermeister Dirk Büscher es auf PZ-Anfrage bestätigt: Die Größenvorgaben zur Restmülltonne werden überarbeitet.

Wie berichtet, sieht die neue Satzung – vorerst nur im Fall einer Neu- und Ummeldung, später dann für alle Haushalte – unter anderem vor, dass Haushalte die Größe der Restmülltonne nicht mehr selbst wählen können.

Die Sprünge, die sich dabei ergeben, waren auf Kritik gestoßen. So sehen die bisherigen Pläne vor, dass eine fünfköpfige Familie, die neu nach Pforzheim kommt oder in der Stadt umzieht, ab 1. Januar 2017 mindestens eine 120-Liter-Tonne akzeptieren müsste – ohne Biotonne gar eine 240-Liter-Tonne. Das würde im äußersten Fall bei einem möglichen Sprung von 60 auf 240 Liter Mehrkosten von rund 200 Euro im Jahr gegenüber den bisherigen Beträgen bedeuten.

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