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56 Millionen Euro soll die Stadt Pforzheim durch Derivategeschäfte mit der Bank J.P.Morgan verloren haben. Jetzt ließ die Stadt einen gerichtlichen Vergleich auf Fifty-Fifty-Basis verstreichen. Die Stadtverwaltung will mehr.
56 Millionen Euro soll die Stadt Pforzheim durch Derivategeschäfte mit der Bank J.P.Morgan verloren haben. Jetzt ließ die Stadt einen gerichtlichen Vergleich auf Fifty-Fifty-Basis verstreichen. Die Stadtverwaltung will mehr. © Symbolbild: dpa
15.10.2014

Stadt will mehr: Kein Vergleich im Streit um Derivategeschäfte

Pforzheim. Im Rechtsstreit der Stadt mit der Bank J.P.Morgan ist die Frist verstrichen, die die Zivilkammer des Landgerichts Frankfurt beiden Parteien gesetzt hatte, um einem Vergleichsvorschlag zuzustimmen: Die Stadt hätte demzufolge Anspruch auf die Hälfte der durch die Derivategeschäfte zunächst verlorenen 56 Millionen Euro erhalten. Doch die Sache ist obsolet, weil eine Seite – die Stadt Pforzheim – den Vergleich auf Fifty-Fifty-Basis abgelehnt hat.

Der Gemeinderat gab OB Gert Hager grünes Licht für eine Fortführung des Schadenersatzprozesses, der unter guten Vorzeichen zu stehen scheint. Es wird also am 1. Dezember zu einer weiteren mündlichen Verhandlung kommen. Zu 100 Prozent wird die Stadt wegen Mitverschuldens wohl nicht Recht bekommen.

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