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Bislang bedient die RVS mit ihren Bussen (links) regionale Linien – nach aktuellem Stand ab 2017 aber auch den Stadtverkehr. Foto: Seibel
Bislang bedient die RVS mit ihren Bussen (links) regionale Linien – nach aktuellem Stand ab 2017 aber auch den Stadtverkehr. Foto: Seibel
19.01.2016

Stadtbus-Zukunft: Unterstützung für Fahrer, Ernüchterung im Gemeinderat

Die Busbranche schaut auf Pforzheim. Aus der ganzen Bundesrepublik schicken Kollegen und Gewerkschafter vorgefertigte Solidaritätsadressen, um die Belegschaft des Stadtverkehrs (SVP) zu unterstützen und gegen eine rein private Zukunft der Buslinien zu protestieren.

„Pforzheim ist überall Thema“, sagt ver.di-Sekretär Rüdiger Steinke und kündigt auch Unterstützung aus der Hauptstadt für die Kollegen an. Die Adressaten – Oberbürgermeister Gert Hager und der Erste Bürgermeister Roger Heidt – antworten mit einem Schreiben, das auf die Gesetzeslage und die Entscheidungskompetenz des Regierungspräsidiums (RP) Karlsruhe verweist: „Die Stadt konnte nicht verhindern, dass die RVS von den gesetzlichen Möglichkeiten Gebrauch macht.“ Unterdessen sind die Gemeinderatsfraktionen von der Verwaltung über die Lage informiert worden, nachdem das RP dem Antrag der Regionalbusverkehr Südwest GmbH (RVS) stattgegeben hat. Die Räte zeigen sich ernüchtert. Große Zuversicht in eine Klage scheint nicht zu herrschen.

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