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Roland Ganninger (links) und Hans Gölz-Eisinger mit dem Artikel der PZ Ausgabe von 1968 anlässlich der Kirchenweihung.
Roland Ganninger (links) und Hans Gölz-Eisinger mit dem Artikel der PZ Ausgabe von 1968 anlässlich der Kirchenweihung.
Kantorin Heike Hastedt und Pfarrer Hans Gölz-Eisinger (im Korb), Roland Ganninger, Martine Klink (beide Kirchenälteste), Irmela Bischoff (Oratorienchor)und Landeskantor Kord Michaelis (von links) fiebern den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Stadtkirche am Lindenplatz entgegen. Fotos: Meyer
Kantorin Heike Hastedt und Pfarrer Hans Gölz-Eisinger (im Korb), Roland Ganninger, Martine Klink (beide Kirchenälteste), Irmela Bischoff (Oratorienchor)und Landeskantor Kord Michaelis (von links) fiebern den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Stadtkirche am Lindenplatz entgegen. Fotos: Meyer
12.03.2018

Stadtkirche hat was zu feiern - Vor 50 Jahren wurde das Gotteshaus neu errichtet

Pforzheim. Von einer „Stunde der Freude für die ganze Stadt“ schreibt die PZ – vor fast genau 50 Jahren. Es ist der Bericht über die glanzvolle Weihe der evangelischen Stadtkirche, schwer beschädigt im Bombenhagel des 23. Februar 1945, endgültig gesprengt 1963 und neu errichtet nach den Plänen des Trierer Architekten Heinrich Otto Vogel.

Die neue Stadtkirche – einer der letzten großen Kirchenbauten im deutschen Südwesten – möge „ein Quellort des Friedens sein“, predigte der damalige Landesbischof Hans Heidland am 21. April 1968. Mit dabei: ein junger Pfarrer, Hans Schäfer, der spätere Dekan. Und 50 Jahre später, am Sonntag, 22. April, wird seine Tochter, Bärbel Schäfer, Dekanin in Freiburg, in dem Gotteshaus am Zusammenfluss von Enz und Nagold, im Rahmen des Festgottesdiensts die Predigt halten: So schließt sich ein Kreis. Die „neue neue Stadtkirche“ hat ihren Vorgängerbau am gleichen Platz schon drei Jahre überlebt. In die Jahre gekommen ist zwar ihre Orgel, die für einen sechsstelligen Betrag – mit Spendengeldern und Zuschüssen – optimiert gehört, nicht aber Sinn, Zweck und Funktion der Kirche in der Mitte der Stadt, deren erste Vorgängerin im 16. Jahrhundert die Kirche St. Stephan des gerade aufgelösten Dominikanerklosters an der Reuchlinstraße war: Musik (hier hinterließ der spätere Ehrenbürger der Stadt Pforzheim, Rolf Schweizer, unauslöschliche Spuren), Ort der Begegnung (ursprünglich sollte das damals überdimensioniert wirkende Kirchenschiff als Mehrzweckraum dienen und dient heute noch als Werktagskirche und Vesperkirche) und natürlich der Kirchenarbeit. Nicht zu vergessen: Die Stadtkirche ist Nagelkreuzzentrum im Gedenken an die Zerstörung des englischen Coventry durch die deutsche Luftwaffe 1940. Mehr lesen Sie am Dienstag in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news oder über die Apps auf iPhone/iPad und Android-Smartphones/Tablet-PCs.