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Spitzenkandidat ist Peter Pfeiffelmann (zweiter von links), auf Platz 2 steht Claus Spohn (links). Celik Meltem (nicht im Bild), Joshua Nadolny (rechts) und Manfred Kleinmaier belegen die weiteren Plätze im Vorderfeld. Foto: Klimanski

Stadträte-Duo führt „Linke“-Liste für die Kommunalwahl 2019

Pforrzheim. Große Visionen und Utopien hat Claus Spohn nicht, zumindest was die nähere Zukunft in Pforzheim angelangt. Realistischerweise werde seine Partei „Die Linke“ keine fünf oder sechs Stadtratsmandate holen bei der Kommunalwahl am 26. Mai, und deswegen reiche es aus seiner Sicht, wenn man bei der Aufstellung der Kandidatenliste nur über die ersten drei Plätze einzeln abstimmen lasse, sagt Spohn.

An diesem Samstagnachmittag mag ihm bei der Versammlung des „Linke“-Kreisverbands Pforzheim/Enzkreis keiner der knapp 30 Anwesenden widersprechen. Kampfkandidaturen gibt es sowieso nicht, also schreiten die stimmberechtigten Pforzheimer Parteimitglieder gleich zur Tat, wählen mit 15 Ja, drei Nein und einer Enthaltung den amtierenden Stadtrat Peter Pfeiffelmann als Spitzenkandidaten und mit dem gleichen Ergebnis in Abwesenheit die verhinderte Celik Meltem auf Platz 3, Platz 2 geht mit 16 Ja, zwei Nein und einer Enthaltung an Claus Spohn. Der 65-jährige Sozialarbeiter war erster – und in seiner ersten Wahlperiode einziger – Stadtrat der „Linken“ und sagt, linke Kommunalpolitik gebe es angesichts der Mehrheitsverhältnisse nur im Zusammenspiel mit Bewegungen aus der Einwohnerschaft heraus. „Aber wir können der soziale Stachel sein“, fügt Spohn an und erklärt unter dem Applaus der Anwesenden, weitere Privatisierungen von Einrichtungen der Daseinsvorsorge abzulehnen.

Peter Pfeiffelmann hatte sich zuvor als Mitglied des Bau- und des Kulturausschusses vorgestellt. Er warnte vor Kürzungen beim Kulturhaus Osterfeld, dem Theater und dem Südwestdeutschen Kammerorchester und bekannte, sich mit dem Thema Innenstadtentwicklung Ost auch zu befassen, weil dort Wohnungen entstünden, wie man sie benötige. Weil das Vorhaben städtisches Geld binde, das laut Stadt für anderes nicht da sei, lehnten weitere Kandidaten es ab – die meisten auch mit Verweis darauf, wie wichtig die Bäder seien.

Die Nominierung von Kreistagskandidaten wurde vertagt, es gab zu viele offene Fragen.

1. Peter Pfeiffelmann

2. Claus Spohn

3. Meltem Celik

4. Joshua Nadolny

5. Manfred Kleinmaier

6. Sarah Spohn

7. Klaus Großmann

8. Jens Matthias Boie

9. Sandra Vincelj

10. Hüseyn Okur

11. Niklas Beith

12. Brigitte Woggon-Lehrer

13. Hans-Dieter Häger

14. Kai Müller

15. Martin Flasch

16. Ulf-Daniel Eisenhuth

17. Jan Kolzewski

18. Charlotte Degünther

19. René Hennig

20. Brigitte Oeschler

21. Udo Gölz

22. Sebastian Hilscher

23. Helmut Kuntschner

24. Jing Wormer

25. Harald Riemer

26. Anja Butzin

27. Silvia Weimer

28. Roger Schilling

29. Hanna Spohn

30. Steffen Reguse

31. Jacqueline Solar

32. Gunnar Silberborth

33. Wolfgang Goll

34. Fritz Philipp Mathes

35. Klaus Ortmann

36. Sebastian Ponsa

37. Beate Feuerbacher

38. Tim Schuster

39. Franz Rumler

40. Manfred Paschen