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Kinder-Bescherung auf dem Weihnachtsmarkt: Dank der früheren Stadträtin Hella Marquardt (Mitte) und der Otto-und-Ursula-Meixner-Stiftung haben Kinder mit Handicap fröhliche Stunden in Pforzheim erlebt. Darüber freute sich auch OB Gert Hager (links neben Marquardt).
Stadträtin organisiert Weihnachtsmarkt-Rundgang für Kinder mit Handicap © Ketterl
17.12.2010

Stadträtin organisiert Weihnachtsmarkt-Rundgang für Kinder mit Handicap

PFORZHEIM. Kinder mit Handicap haben am Freitag auf dem Weihnachtsmarkt vor Freude glänzende Augen bekommen. „Was gibt es Schöneres?“, fragt die frühere Stadträtin Hella Marquardt, die den Rundgang organisiert hat.

„Im Vorfeld dieser Veranstaltung versprüht Hella Marquardt jedes Jahr so viel Charme bei den Sponsoren, dass man ihr den Wunsch, die Kinder der Anna-Bertha-Königsegg-Schule im Heilpädagogischen Zentrum der Caritas zu bescheren, einfach nicht abschlagen kann“, sagte Konrad Maier von der Otto-und-Ursula-Meixner -Stiftung. Diesmal waren in den Weihnachspaketen auslaufsichere Qualitäts-Trinkflaschen, die nicht nur von den Kindern, sondern auch von der Schulleitung geschätzt werden. Überreicht hat diese Spende der Meixner-Stiftung der wohl „sicherste“ Weihnachtsmann Deutschlands, denn im roten Kostüm steckte wie seit zwölf Jahren der Pforzheimer Sicherheitsdienstmann Jürgen Zaremba, der seiner Hella ebenfalls nichts abschlagen könne.

Inmitten des Weihnachtsmarkttrubels bei der „Grazien“ in der Fußgängerzone fand die Bescherung auf einem prunkvoll beleuchteten Schlitten statt, dem schon optisch ein besonderer Zauber innewohnt. Und auch Oberbürgermeister Gert Hager ließ es sich trotz eines übervollen Terminkalenders nicht nehmen, dabei zu sein und seiner Hella ein Herz mit der Aufschrift „Süße“ zu überreichen. „Wir haben da in Pforzheim einen besonderen Schatz. Solche Menschen gibt es nicht viele in Deutschland, die trotz ihres Ausscheidens aus dem Gemeinderat weiter engagiert für andere sich die Füße wund laufen, um Sponsoren zu gewinnen, damit Kinder und Bedürftige erfreut werden“, sagte er und schloss in sein Lob auch die Sponsoren der Meixner-Stiftung sowie die Marktleute mit ein, von denen zusätzlich viel Wärme ausging.