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Wie geht’s jetzt nach Hause? Nach Stadtbussen suchen Passanten an diesem Montag vergebens. Fotos: Ketterl/Erb
Wie geht’s jetzt nach Hause? Nach Stadtbussen suchen Passanten an diesem Montag vergebens. Fotos: Ketterl/Erb
Erneut kalt erwischt werden Fahrgäste wie hier auf dem Leo im gesamten Stadtgebiet vom Ausstand der Busfahrer. Nur Überlandbusse steuern die Haltestellen an.
Erneut kalt erwischt werden Fahrgäste wie hier auf dem Leo im gesamten Stadtgebiet vom Ausstand der Busfahrer. Nur Überlandbusse steuern die Haltestellen an.
14.03.2016

Stadtverkehr will Busfahrern die Streiks verbieten

Pforzheim. Die Gräben zwischen den Busfahrern und ihrem Arbeitgeber, der Gesellschaft Stadtverkehr Pforzheim (SVP), werden immer tiefer. Das hat immer heftigere Auswirkungen auf die Fahrgäste zur Folge. Erneut hat es am Montag völlig überraschend einen Warnstreik gegeben – dieses Mal ab dem späteren Vormittag.

Das brachte Hunderte Schüler, vor allem aber Senioren in die Bredouille. Gestrandet in der Innenstadt, waren viele ratlos, etliche verärgert. Nun will der Stadtverkehr Pforzheim (SVP) der Gewerkschaft ver.di solche Ausstände verbieten lassen. Laut dem SVP-Geschäftsführer Joachim Zimmermann am liebsten noch vor dem vom Arbeitsgericht zunächst für Mittwoch angesetzten Verhandlungstermin.

Der SVP-Betriebsratsvorsitzende Guido Koch sieht sich und seine Kollegen zu solchem Handeln gezwungen und im Recht. Er kündigt „über lange Zeit sehr unruhige Zeiten“ an, sollte sich das Rathaus nicht „seiner sozialen Verantwortung stellen“. Der Erste Bürgermeister Roger Heidt sieht allein im SVP den Ansprechpartner für die Gewerkschaft. Ein unangekündigter Streik wie gestern schade allen Seiten.

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