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Wollen Orientierung geben: Wolfgang Müller, Leiter der Brötzinger Schule, Integrationsbeauftragte Anita Gondek, Lena Eger, Gemeindeleiterin der Volksmission, und Isaak Karkoush, Pastor der Arabisch-biblischen Gemeinde (stehend, von rechts), mit Teilnehmern der Informationsveranstaltung.
Wollen Orientierung geben: Wolfgang Müller, Leiter der Brötzinger Schule, Integrationsbeauftragte Anita Gondek, Lena Eger, Gemeindeleiterin der Volksmission, und Isaak Karkoush, Pastor der Arabisch-biblischen Gemeinde (stehend, von rechts), mit Teilnehmern der Informationsveranstaltung.
23.11.2015

Städtische Integrationsbeauftragte und Leiter der Brötzinger Schule informieren arabischsprachige Asylbewerber

Dass für die Bundesrepublik gebetet wird, kommt eher selten vor. Anders bei der Informationsveranstaltung für arabischsprachige Flüchtlinge in der Volksmission. „Deutschland hat seine Arme aufgemacht“, sagt Isaak Karkoush bei der Begrüßung. Dem emphatischen „Wir lieben dieses Land“ hallt ein noch emphatischeres „Amin“ – Amen – entgegen.

Der Pastor der Arabisch-biblischen Gemeinde gibt selbst eine Einführung – betont etwa die Bedeutung der Pünktlichkeit – und übersetzt die Worte von Anita Gondek und Wolfgang Müller ins Arabische. Die städtische Integrationsbeauftragte und der Leiter der Brötzinger Schule sprechen darüber, was jene Menschen brauchen, die in Deutschland ein neues Leben beginnen möchten.

„Das, was jeder Mensch braucht“, schickt Gondek die Antwort voraus. Sie weiß, was es bedeutet, sich in einem fremden Land zurechtzufinden. „Ich bin mit 19 Jahren aus Polen gekommen“, sagt sie – und leitet rasch zu ihrem zentralen Punkt über: „So schnell wie möglich Deutsch lernen. Das ist unbedingt wichtig.“

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