nach oben
So in etwa sieht das aus, wenn Standesamtsleiterin Sibille Seemann (sitzend) in der „Flößerstube“ des „Goldenen Anker“ seit diesem Jahr Trauungen vornimmt. Das freut auch Katja Straub, Mitarbeiterin des Lehrrestaurants. Foto: Seibel
So in etwa sieht das aus, wenn Standesamtsleiterin Sibille Seemann (sitzend) in der „Flößerstube“ des „Goldenen Anker“ seit diesem Jahr Trauungen vornimmt. Das freut auch Katja Straub, Mitarbeiterin des Lehrrestaurants. Foto: Seibel
24.07.2015

Standesamt gibt ungewöhnlichen Trauzimmern das Ja-Wort

Pforzheim. Wer heiratet, hat seine Wahl bis auf Weiteres getroffen – und steht seit diesem Jahr, soweit er in Pforzheim die Ehe eingehen will, gleich vor der nächsten: Wo soll die standesamtliche Trauung stattfinden?

Als Probelauf hat das Standesamt in diesem Jahr drei ungewöhnliche Orte in sein festes Angebot für Hochzeiten aufgenommen: einen Raum im Schmuckmuseum (Reuchlinhaus), die alte Pfarrkirche St. Martin auf dem Brötzinger Museumsareal und die „Flößerstube“ im denkmalgeschützten Gebäude des Lehrrestaurants „Goldener Anker“ im Stadtteil Dillweißenstein. An einer Reihe von Freitagen nehmen die Standesbeamten die Trauungen dort vor, wie Amtsleiterin Sibille Seemann gestern erläuterte.

Den Auftakt machte im März das Schmuckmuseum. Insgesamt sieben Auswärts-Tage gab es bislang, mit jeweils sieben bis acht Paaren am Tag. Auch für eingetragene Lebenspartnerschaften sind diese Orte in Anspruch genommen worden. Der Probelauf gilt als Erfolg und soll als festes Angebot ab 2016 fortgeführt werden.