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Elke Straehler-Pohl impulsiv als Rock-Ikone Janis Joplin, mit dem Schnaps in der Hand, der ihr zum Verhängnis wurde. Foto: Seibel
Elke Straehler-Pohl impulsiv als Rock-Ikone Janis Joplin, mit dem Schnaps in der Hand, der ihr zum Verhängnis wurde. Foto: Seibel
13.05.2018

Starke Frauen: „Bruchstücke“ feierte Premiere im Kulturhaus Osterfeld

Pforzheim. Es ist kein Fehler, als Mann beizeiten darauf hingewiesen zu werden, dass Geschichte auch von Frauen geschrieben wurde. Es ist als eine Art Mission zu verstehen, die Reise, auf die sich die Frauen der Theatergruppe Eulenspiel begeben.

Mit an Bord nicht nur das Publikum im Osterfeld, sondern sieben markante Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, Frauen selbstverständlich.

Die Charaktere, so unterschiedlich sie sind, werden auf der Studio-Bühne mal fein und detailliert gezeichnet, dann wieder laut, offensiv und herausfordernd. Aber auch nachdenklich, zurückhaltend und resignierend. „Bruchstücke“ ist der Titel des Stücks, das am Freitag seine Premiere hatte und von Melanie Gaug als Regisseurin in Szene gesetzt wurde.

Reise durch die Zeitgeschichte

Auf der Reise durch die Zeitgeschichte begegnet das Publikum sowohl der wissenschaftlich-nüchternen Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard, die sich als Biochemikern in der Genforschung profiliert hat (gespielt von Ingeborg Hennig), als auch der Rock-Ikone Janis Joplin (Elke Straehler-Pohl), die von Selbstzweifeln zerfressen auf dem Höhepunkt ihres Erfolges in einer Schnapsflasche abgetaucht und dem „Club 27“ der frühzeitig verstorbenen Stars beigetreten ist. Die jeweils anderen bilden derweil die Kulisse, kommentieren aus dem Off, liefern Stichwörter oder stoßen Dialoge an. Zwischendurch immer wieder Einführungen im gemeinschaftlichen Sprechgesang.

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