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Die Geschäftsführer der Pforzheimer Bau und Grund, Wilfried Wibusch und Lothar Girrbach (von links), sind zufrieden mit dem vergangenen Geschäftsjahr. Foto: Lutz
Die Geschäftsführer der Pforzheimer Bau und Grund, Wilfried Wibusch und Lothar Girrbach (von links), sind zufrieden mit dem vergangenen Geschäftsjahr. Foto: Lutz
26.07.2015

Starkes Jahr für Bau und Grund

96 Jahre Kontinuität, Qualität und Stabilität – Gründe, die dazu beitragen, dass auch bei der 95. ordentlichen Gesellschafterversammlung der Pforzheimer Bau und Grund Geschäftsführung, Aufsichtsrat und die 1250 anwesenden Anteilseigner wieder zufrieden auf das vergangene Geschäftsjahr zurückblicken konnten.

„Diese Ergebnisse fallen nicht vom Himmel, sondern sind das Ergebnis vieler Hände Arbeit“, eröffnete Geschäftsführer Wilfried Wibusch die Versammlung am Freitagabend im großen Saal des CongressCentrums. Das Eigenkapital in Höhe von rund 65 Millionen Euro und ein Jahresüberschuss von über 1,3 Millionen Euro belegten diese Aussage. Besonders erfreulich für die Gesellschafter: Auch in diesem Jahr konnten wieder rund 210 000 Euro mit einer Dividende von zehn Prozent ausgeschüttet werden. „Unsere wirtschaftlichen Verhältnisse sind somit positiv und stabil“, sagte Wibusch. Der Fokus der Pforzheimer liege derzeit, wie bereits im vergangenen Jahr, auf der Modernisierung bestehender Immobilien und dem Neubau vorwiegend altersgerechter Wohnhäuser.

Ein besonderes Highlight des letzten Jahres in Sachen Neubau sei vor allem das Hochhaus in der Güterstraße 30, das im Oktober 2015 mit dem Deutschen Architekturpreis ausgezeichnet wird. „Mit diesem Bau haben wir für die Innenstand Zeichen gesetzt“, sagte Geschäftsführer Lothar Girrbach.

Die Nachfrage an attraktivem, bezahlbaren Wohnraum sei nach wie vor hoch. 2014 hatten sich über 1000 Personen um eine Wohnung beworben, 267 Bewerber konnten berücksichtigt werden. Ab 2016 sei somit auch mit Mieterhöhungen zu rechnen.

Neuer, alter Aufsichtsrat

Neben den Erläuterungen zu alten und neuen Projekten war es die Wahl des Aufsichtsrats, die den Abend bestimmte. Die scheidenden Mitglieder Oberbürgermeister Gert Hager, Bürgermeister Alexander Uhlig, SPD-Stadträtin Dorothea Luppold, Andrea Scheidtweiler und CDU-Stadträtin Anneliese Graf wurden bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung für weitere vier Jahre wiedergewählt.