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Die neue Attraktion für Pforzheim braucht etwas länger zur Realisierung: Das animierte Bild zeigt, wie sich Sportler in einigen Monaten ins Wasser der künstlich erzeugten Surf-Welle wagen können. 

Start für die Surfwelle in Pforzheim verzögert sich

Pforzheim. Bis auf einer Welle im hiesigen Metzelgraben gesurft werden kann, werden wohl noch einige Monate vergehen. Ursprünglich hatte der Verein „Blackforestwave“ bereits in diesem März oder April ein mehrwöchiges Surfevent angedacht. Nun wird es wohl – bei entsprechendem Wasserstand – erst im Sommer oder Herbst so weit sein.

Zwar wurde bereits im November das Fundament für die stehende Flusswelle im Metzelgraben gelegt, und der Verein erhielt auch Ende Februar die wasserrechtliche Genehmigung für den Einbau der Holzkonstruktion sowie den Betrieb der Surfwelle. Doch in Gesprächen mit den Interessensgruppen in Pforzheim sei deutlich geworden, dass alle Beteiligten an einer langfristigen Umsetzung interessiert sind, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Ziel sei es nun, den Einbau der Holzkonstruktion vorzugsweise das ganze Jahr über im Kanal zu belassen, um so an möglichst vielen Tagen in Pforzheim surfen zu können.

Hierfür verfolge der Verein derzeit nochmals eine Verbesserung seines technischen Konzepts für die „blackforestwave powered by Admedes & G.Rau“. So soll unter anderem eine Absenkung der Holzkonstruktion ermöglicht werden, um flexibel auf unterschiedliche Pegelstände reagieren zu können. Die Konstruktion wollen die Mitglieder rund um Kopf Steffen Rose selbst bauen. „Für die Montage der Holzrampenelemente wird der Verein eine Halle im RoWi-Quartier in Pforzheim nutzen können, welche sich idealerweise nur rund 200 Meter vom späteren Wellenstandort entfernt befindet“, heißt es in der Pressemitteilung. So könnte später ein kurzer Transportweg der einzelnen Bauelemente zum Metzelgraben gewährleistet werden.

Das Ingenieurbüro für Wasserbau Wald+Corbe untersuche als neuer offizieller Projektpartner des Vereins außerdem nochmals die strömungstechnischen Randbedingungen für die neu anvisierte Konstruktion. Dieses aktualisierte Baukonzept sei mit einem zeitlichen Mehraufwand verbunden.

Weitere Informationen zum Verein und der Flusswelle gibt es unter: www.blackforestwave.de und www.facebook.com/blackforestwave

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